In Berkatal wird der Gang zur Urne mit der Europawahl zusammengelegt

Bürgermeisterwahl am 25. Mai

Frankenhain. Die Gemeindevertreter von Berkatal haben den Schlussbericht der 160. Vergleichenden Prüfung „Haushaltsstruktur 2012: Kleinere Gemeinden“ zur Kenntnis genommen. Bemängelt wurde allein, wie in anderen Kommunen auch, die Nichteinhaltung der Fristen bei der Aufstellung der Eröffnungsbilanz (2008) und der Erstellung der Jahresabschlüsse 2008 bis 2011.

Als Konsequenz wurde seitens des Landes ein Förderprogramm zur Aufstellung von Eröffnungsbilanzen und Jahresabschlüssen aufgestellt, woraus Berkatal mindestens 40 000 Euro erwarten kann, teilte Bürgermeister Friedel Lenze mit.

Beschlossen wurde die Verlegung eines Wirtschaftsweges, um einer Firma den Bau einer Laderampe zu ermöglichen.

Nicht wie eingeplant 2014, muss die Gemeinde eine UV-Anlage zur Entkeimung des Trinkwassers austauschen, was 12 500 Euro kostet. Mit dieser Anordnung des Fachdienstes Hygiene beim Werra-Meißner-Kreis konnten sich einige Gemeindevertreter nicht auf Anhieb anfreunden, woraus sich eine Diskussion ergab.

Für weitere fünf Jahre als Ortsgerichtsschöffe wurde Friedrich Wilhelm gewählt.

Zum Jahresende 2014 läuft die dritte Amtszeit von Bürgermeister Friedel Lenze aus. Die Bürgermeisterwahl wurde auf den 25. Mai terminiert, den Tag der Europawahl. Normalerweise darf binnen sechs Monate vor dem Amtszeitende gewählt werden. Eine Ausnahme ist möglich bei Zusammenlegung mit anderen Wahlen. Davon wird in Berkatal Gebrauch gemacht.

Im Gemeindevorstandsbericht gab der Bürgermeister unter anderem zur Kenntnis:

• Die Ortstafel zwischen Frankershausen und Frankenhain wurde auf Antrag versetzt.

• Der Vertrag mit dem Pächter des DGH Hitzerode wurde zum 31. Oktober aufgelöst.

• Für Kanalisierungsarbeiten in Hitzerode wurde der Auftrag mit einem Volumen von 234 000 Euro vergeben, Baubeginn ist die 44. Kalenderwoche.

• Für die Sanierung der Mehrzweckhalle Frankershausen wurde für 16 400 Euro die Planung in Auftrag gegeben.

• Die Zuwendungen zum Tierschutzverein und zum Frauenhaus werden im Rahmen einer kreiseinheitlichen Regelung bei ausgeglichenen Haushalten um 150 Euro pro Jahr erhöht.

Von Helmut Mayer

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