Tegut in Berkatal eröffnet später als geplant

Lebensmittel gibt es ab April

Einige Wände sind draußen, fertig umgebaut ist die ehemalige VR-Bank noch nicht: Ab April soll es hier ein Nahversorgungszentrum geben. Foto: Wüstefeld

Frankershausen.  Noch gut zwei Monate müssen die Berkataler Einwohner warten, dann gibt es einen neuen Lebensmittelmarkt im Ortsteil Frankershausen: Tegut soll ab April in den ehemaligen Räumen der VR-Bank eröffnen.

Nachdem der letzte Edeka-Markt vergangenen Samstag endgültig seine Pforten geschlossen hat, können dann wieder Lebensmittel auf gut 220 Quadratmetern eingekauft werden.

Geplant war eigentlich, einen nahtlosen Übergang in der Versorgung zwischen der Schließung des alten und der Eröffnung des neuen Marktes zu gewährleisten. „Doch das hat nicht ganz geklappt“, sagt Bürgermeister Friedel Lenze (SPD).

Bisher seien die eher groben Arbeiten abgeschlossen worden: Die alte Decke und der alte Fußboden sind rausgenommen worden, einige der Wände mussten weichen. Zudem wurde an der Seite zum Parkplatz eine neue Öffnung für eine Tür freigeschlagen. „Im Obergeschoss wird die Gemeinde künftig den großen Raum als Sitzungssaal nutzen“, erklärt Lenze. Deshalb brauche man einen separaten Eingang, damit man nicht immer durch den gesamten Laden gehen müsse. „Deshalb wurde im Gebäude auch noch eine weitere Tür eingebaut.“

Jetzt würden die zeitintensiveren Arbeiten anstehen: Die Elektrik und ein neuer Boden müssen verlegt werden. „Eingeräumt wird dann erst kurz vor Eröffnung“, sagt Lenze.

Betreiben wird die Tegut-Filiale die Stellenwert GmbH. Die setzt darauf, Menschen mit Behinderungen in die Arbeit zu integrieren. So sollen sie die Hälfte der acht bis zehn Arbeitsplätze übernehmen. Zukünftig wird es auch möglich sein, Geld an den Kassen abzuheben, zudem werden Backwaren des ortsansässigen Bäckers Schill mitverkauft. „Eine Postfiliale wird es aber erst einmal nicht geben“, sagt Bürgermeister Lenze.

Während der Umbauarbeiten wird der bisher in der VR-Bank untergebrachte Defibrilator nicht nutzbar sein. Die Freiwillige Feuerwehr plant jedoch, diesen an der Außenwand des Gebäudes anzubringen. Wann das der Fall ist, steht noch nicht fest.

Von Constanze Wüstefeld

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