Gemeindevertretung

Alte Pläne fürs neue Jahr - Herleshausen will in barrierefreie Bushaltestellen investieren

Sitzung der Gemeinde Herleshausen: Das erste Treffen der Gemeindevertreter in diesem Jahr fand am Dienstagabend statt.
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Sitzung der Gemeinde Herleshausen: Das erste Treffen der Gemeindevertreter in diesem Jahr fand am Dienstagabend statt.

Im neuen Jahr stehen auch in der Gemeinde Herleshausen wieder einige Projekte auf der Aufgabenliste. Einen ersten Einblick gab es auf der Gemeindevertretersitzung.

Herleshausen – Barrierefreie Bushaltestellen und die Garagen für die Einsatzfahrzeuge der Freiwilligen Feuerwehren in den Ortsteilen sind Projekte der Gemeinde Herleshausen, die im vergangenen Jahr coroanabedingt auf der Strecke geblieben sind.

Das berichtet Herleshausens Bürgermeister Lars Böckmann am Dienstagabend den Gemeindevertretern in der ersten Sitzung im neuen Jahr. Nun schwappen diese Projekte vom Haushaltsjahr 2020 in die Planung für 2021 über und schlagen dort zu Buche.

Bevor die Gemeindevertreter einstimmig die Entwürfe von Haushaltssatzung und Haushaltsplan für 2021 sowie das Investitionsprogramm für die Jahre 2020-2024 in den Haupt- und Finanzausschuss überwiesen, gab Böckmann einen kurzen Einblick. So stehen unter anderem Investitionen in Höhe von 1,86 Millionen Euro an. Das sind etwa 90 100 Euro mehr, als noch im Haushaltsplan 2020. Thema wird das also auch noch mal in der kommenden Woche bei den Mitgliedern in der Ausschusssitzung sein.

Das sind die Investitionsschwerpunkte 2021:

Rückkauf von Land

  • Um Zinsen und Verwaltungsgebühren einzusparen, soll noch nicht vermarktetes Bauland, das durch die Hessische Landesgesellschaft (HLG) erschlossen wurde, zurückgekauft werden. Das betrifft die Fläche Goldberg II.
  • Geplante Kosten: 400 000 Euro
  • Außerdem sollen Ausgleichsflächen eines Gewerbegebiets gekauft werden.
  • Geplante Kosten: 70 000 Euro.

DGH Altefeld

  • Eine Grundsanierung steht beim Dorfgemeinschaftshaus Altefeld an. Hier soll noch in diesem Jahr eine Hausärztin ihre Praxis eröffnen – zumindest in einem Teil des Gebäudes.
  • Geplante Kosten: 200 000 Euro.

Feuerwehren

  • In den Ortsteilen Markershausen, Wommen, Nesselröden werden neue Garagen für die Feuerwehrfahrzeuge benötigt. Die günstigste Variante sind Großraumgaragen. Außerdem sollen die Sirenenanlagen auf Digitalfunk umgerüstet werden.
  • Geplante Kosten: 185 000 Euro.

Kindergarten

  • Der Erweiterungsbau an der Evangelischen Kindertagesstätte in Herleshausen soll in diesem Jahr abgeschlossen werden. Die Haushaltsmittel sollen hier übertragen werden. Aber es werden zusätzliche Kosten durch die Herrichtung der Außenanlage entstehen.
  • Geplante Zusatzkosten: 100 000 Euro.

Bauhof

  • Ein Carport für die Fahrzeuge des Bauhofs sowie Sozialräume für die Mitarbeiter sind ebenfalls geplant.
  • Geplante Kosten: 60 000 Euro.

Bushaltestellen

  • Barrierefreie Bushaltestellen sind für die Ortsteile geplant, um in der Gemeinde eine altersgerechte, öffentliche Infrastruktur zu schaffen. Unterstützt wird das Vorhaben vom Nordhessischen Verkehrsverbund (NVV).
  • Geplante Kosten: 30 000 Euro.

Radwege

  • Teilstücke des Radwegenetzes sollen erneuert und erweitert werden.
  • Geplante Kosten: 40 000 Euro.

Entwässerung

  • Kanalsanierungen sind in der Kielforststraße, der Waldstraße und der Nordstraße in Herleshausen angedacht. Die in Unhausen begonnenen Arbeiten sollen in diesem Jahr ebenfalls fertiggestellt werden.
  • Geplante Kosten: 80 000 Euro.

Von Hanna Maiterth

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