Beratungen über Satzungsänderung

Bahnhof ist Thema bei Gemeindevertretern

Herleshausen. Vor ihrer Weihnachtspause haben sich die Gemeindevertreter Herleshausens am Dienstagabend im Dorfgemeinschaftshaus Nesselröden noch einmal mit dem kontrovers diskutierten Thema Bahnhofsgelände befasst.

Flächennutzungsplan Des Bahnhofs geändert

Einstimmig haben die Gemeindevertreter der Änderung des Flächennutzungsplans „Bahnhof Herleshausen“ zugestimmt. Nun müssen laut Bürgermeister Burkhard Scheld noch einige Hindernisse aus dem Weg geräumt werden: Einerseits gelte es, nun eine größere Fläche für den Naturschutz festzusetzen, um die Zustimmung der Oberen Naturschutzbehörde zu erhalten. „Andererseits muss mit viel zusätzlichem, auch finanziellem Aufwand, die Entwidmung der DB-Flächen vorangetrieben werden, um eine kommunale Beplanung umsetzen zu können“, so Scheld. Das solle parallel zur jetzt anstehenden, öffentlichen Auslegung des Flächennutzungsplanes geschehen. Auch in Sachen Bebauungsplan stellen die naturschutz-, denkmalschutz- und widmungsrechtlichen Belange eine laut Scheld „zu lösende Aufgabe“ dar. Nun seien die Probleme mit der Deutschen Bahn (DB) AG auszuräumen. Danach könne der Bebauungsplan für das Bahnhofsgelände nach Beschlussfassung durch die Gemeindevertretung in Kraft treten.

Ortskernsanierung: Satzung aufgehoben

Nach der Abrechnung der letzten Förderung hat die Wohnstadt Stadtentwicklungs- und Wohnungsbaugesellschaft darauf aufmerksam gemacht, dass die Satzung über die Festlegung des Sanierungsgebietes aufgehoben werden kann. Dem haben die Gemeindevertreter geschlossen zugestimmt. „Durch die Praxis des Gesamtabrufes der Jahresfördermittel im Dezember und des teilweise späten Verbrauches durch private Investoren wird die Gemeinde noch entsprechende Zinsen zu zahlen haben“, merkte Bürgermeister Scheld an. (esp)

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