Zu Fuß geflüchtet

Mit Schusswaffe Bank überfallen

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Die Sparkassenfiliale in Herleshausen wurde am Montagnachmittag überfallen.

Herleshausen. Mehrere Tausend Euro hat ein unbekannter Mann erbeutet, der nach Polizeiangaben am Montagnachmittag die Sparkassenfiliale an der Bahnhofstraße in Herleshausen überfallen hat. Mit seiner Beute flüchtete der Täter zu Fuß.

Aktualisiert um 11.32 Uhr

Gegen 16.50 Uhr betrat ein maskierter Mann den Schalterraum, bedrohte zwei Bankangestellte mit einer Schusswaffe und forderte die Herausgabe von Bargeld. Diese händigten ihm mehrere Tausend Euro aus, woraufhin der Maskierte zu Fuß in unbekannte Richtung flüchtete. Die Fahndung der Polizei verlief bis Redaktionsschluss erfolglos. Die Bankangestellten beschreiben den Mann als etwa 1,70 Meter groß, schlank, zwischen 40 und 55 Jahre alt, dunkel gekleidet und maskiert. Der Unbekannte sprach Deutsch ohne erkennbaren Akzent. Die Polizei erbittet sich Hinweise, insbesondere zu einem möglichen Fluchtfahrzeug, dass der Täter unmittelbar nach der Tat benutzt haben könnte. Tel.: 0 56 51/92 50.

Weitere Angaben wollte auch Sparkassen-Pressesprecher Ulrich Siebald aus versicherungstechnischen Gründen nicht machen. Drei Mitarbeiter seien bis auf weiteres freigestellt worden und erhalten eine psychologische Betreuung. Körperlich seien sie aber unverletzt geblieben. „Für die Angestellten ist das ein einschneidendes Erlebnis, die psychischen Folgen merkt man meist erst nach ein, zwei Wochen“, sagte Siebald. Die Filiale in Herleshausen ist laut Siebald bereits mehrfach überfallen worden. Das hinge vermutlich mit der günstigen Verkehrslage in Autobahnnähe zusammen. Zuletzt hatte im August 2009 ein Unbekannter Angestellte mit einem Messer bedroht und eine geringe Menge Bargeld erbeutet.

Von Lasse Deppe

Aktualisierung am Mittwoch, 11.Dezember, 11:32 Uhr

Polizei hat es sich ber der Waffe, mit der der Bankräuber die Angestellten bedrohte, um eine Pistole gehandelt. Ob echt oder unecht, lässt sich bislang nicht sagen. Zudem hat sich die Polizei entschieden, die Bilder der Überwachungskamera nicht zu veröffentlichen.

 

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