Erste Tafeln sind angebracht

Besondere Baukultur würdigen: In Herleshausen entsteht ein Fachwerk-Pfad

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Stellten die ersten Fachwerktafeln vor: die Mitglieder der Sparkassen-Stiftung und des Arbeitskreises 1000-Jahr-Feier Herleshausen. Erarbeitet wurde der Fachwerk-Pfad zusammen mit der diplomierten Fachwerk-Führerin Diana Wetzestein (Vierte von links).

Herleshausen - Nicht nur zurückblicken, sondern sich auch für die Zukunft öffnen, das waren die Zielgaben des Arbeitskreises des Stehenden Festzugs zur 1000-Jahr-Feier in Herleshausen.

„Wir wollten etwas schaffen, was über unser Jubiläum bestehen bleibt, etwas mit Nachhaltigkeit“, erklärt Anette Wetterau vom Arbeitskreis.

Entstanden ist die Idee eines Fachwerk-Pfades, der Interessantes zum Fachwerk, die Geschichten der Bewohner und Besonderheiten erzählt. Am Donnerstagnachmittag wurden die ersten fertiggestellten Tafeln an den Häusern angebracht. Finanziert wurde das Projekt mit Hilfe der Sparkassen Stiftung „Gutes bewahren – Zukunft gestalten“, die zwölf Tafeln im Wert von 7700 Euro förderte.

„Das ist so ein tolles Projekt und die Leute sind mit so viel Herzblut dabei, da unterstützen wir besonders gerne“, erklärte Andrea Stöber, Mitglied des Stiftungskuratoriums. Erarbeitet wurde der Fachwerk-Pfad zusammen mit Diana Wetzestein, die freie Fachwerk-Journalistin und diplomierte Fachwerk-Führerin ist und viel Wissen zum Thema mitbringt. Sie stellte am Donnerstag auch die ersten drei fertig gestellten Tafeln vor. Bis zur 1000-Jahr-Feier Ende Mai sollen alle Tafeln fertig und angebracht sein. „Wir haben die Tafeln nicht nummeriert, so kann immer noch etwas dazukommen, wir haben zum Beispiel bereits drei private Spender, die weitere Tafeln finanzieren“, so Anette Wetterau weiter.

„Es ist beeindruckend, was hier alles entstanden ist; solche Ideen müssen einfach umgesetzt werden, das passt wunderbar zur Sparkassen-Stiftung mit so einem großen bürgerlichen Engagement“, lobte auch Sparkassen-Vorstandsmitglied Marc Semmel den Fachwerk-Pfad.

Außerdem soll es eine App zum Fachwerk-Pfad geben, mit der man alle Informationen auch noch einmal zu Hause lesen kann. „Die Idee ist, einen QR-Code auf die Tafeln vor Ort zu kleben, mit dem man dann auf dem Smartphone die Seite aufrufen kann“, erläutert Diana Wetzestein die zusätzliche Idee.

„Fachwerk erzählt ganz viele Geschichten, die wir den Besuchern zeigen und so dem Ort und seiner Baukultur mehr Aufmerksamkeit schenken wollen“, so Diana Wetzestein.

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