Drei Tage gute Stimmung bei der Highlander-Kirmes in Archfeld

An der Theke hat sie viel zu tun: (von links) Max Ebel, Magdalena Janus, Lisa Eisenberg, Jan Eisenberg, Anne Srba, Kevin Riemann, Nico Hoffmann, Oliver Biehl und Sören Voßbeck. Foto: marvin heinz

Im Zwei-Jahres-Rhythmus findet in Archfeld die Highlander-Kirmes statt, die Gäste aus der ganzen Region anlockt. So auch am Wochenende.

Das 121-Einwohner-Dorf der Gemeinde Herleshausen stand am Wochenende Kopf. Wir nennen vier Gründe, warum sich der Besuch lohnte:

1.Der Gottesdienst. Die Pfarrerin Katharina Siebert ging ihrer Predigt auf die alten Traditionen der Kirmes ein. In diesem Zuge nutzte Siebert die Möglichkeit lobend zu erwähnen, dass viele Bürger aus benachbarten Dörfer Archfeld bei der Umsetzung des Festes unterstützten. Im Anschluss wurde die Kirmes gesegnet. „Wichtig war, dass uns das Bier nicht ausgeht und gute Stimmung garantiert ist“, sagte Lisa Eisenberg vom Organisations-Team mit einem Schmunzeln auf den Lippen.

2.Das Umspielen. Am Samstagmorgen wanderte die Kirmesgesellschaft von Haus zu Haus. Jeder Bürger erhielt die Chance sich ein Lied seiner Wahl zu wünschen, dass die Ulfetaler zum Besten gaben. Und so gab es unter anderem das Werralied, „Eine Weiße Rose“ oder auch die aktuellsten Hits von Helene Fischer zu hören.

3.Die Tanzveranstaltungen. Die sechsköpfige Showband Hashtag heizte den Gästen am Freitagabend ordentlich ein. Mit vielerlei Kostümen, Choreographien, Videoelementen und Pyrotechnik wurde ein Spektakel für alle Sinne geboten. „Die Tanzfläche war brechend voll und hat die Besucher magisch angezogen“, berichtete Lisa Eisenberg, die sich freute am Samstag „Tanzmusik für jung und alt“ anbieten zu können. Eisenberg: „Uns ist ganz wichtig, dass bei unser Kirmes die verschiedenen Generationen zusammenkommen.“

4.Die Gemeinschaft. Mit Schnitzel ging es gut stärkt in den letzten Festtag am Sonntag, während die Musiker von Dick und Durstig am Sonntagmorgen für die passende musikalische Umrahmung des geselligen Frühschoppens sorgten. Für Kinder gab es einen Teller mit Chicken Nuggets. Die Leckssy Jam Cads um Yvonne Sauer, Svenja Virnau und Co. ließen mit ihren Tanzeinlagen die Stimmung im Festzelt noch einmal richtig aufkochen.

Die Highlander-Kirmes klang schließlich gemütlich mit Kaffee und selbstgebackenen Kuchen von den örtlichen Landfrauen aus. „Wir haben viele helfende Hände und nur dank dieser Gemeinschaft konnten wir das Fest auf die Beine stellen“, bilanzierte Eisenberg.

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