Einsatz für mehr Gemeinschaft

Sandra Eisenträger ist neue Ortsvorsteherin von Unhausen

Ab Samstag offiziell als Ortsvorsteherin im Amt: Sandra Eisenträger. Die Unhäuserin erhielt die Urkunde von Bürgermeister Burkhard Scheld. Foto: Spanel

Unhausen. Die Bürger des Herleshäuser Ortsteils Unhausen haben ab dem heutigen Samstag eine neue Ortsvorsteherin: Sandra Eisenträger folgt auf Gusti Höhn, die aus gesundheitlichen Gründen ihren Rücktritt erklärt hatte. Offiziell vereidigt wurde die 39-jährige Eisenträger am Donnerstag durch Herleshausens Bürgermeister Burkhard Scheld.

Im Amt bleiben wird die zweifache Mutter zunächst bis zu den Kommunalwahlen im März 2016. In den kommenden acht Monaten will sie ein besonderes Augenmerk auf die Stärkung des Dorflebens legen: „Im Vordergrund meiner Arbeit soll immer die Gemeinschaft stehen“, sagt Eisenträger.

Arbeit im Kollektiv

Nicht zuletzt will die gebürtige Nesselröderin die Arbeit im Ortsbeirat Unhausen attraktiv gestalten – und so die Basis für die anstehenden Kommunalwahlen schaffen. „Erfolgreiche Arbeit kann nur im Kollektiv gelingen“, bestätigte Bürgermeister Burkhard Scheld. Eisenträger übernehme nun nicht nur Verwaltungsaufgaben, sondern sei auch als Koordinatorin und Organisatorin gefragt. Zur Seite stehen der 39-jährigen Eisenträger zurzeit die vier weiteren Mitglieder des Ortsbeirates Unhausen.

Auch nach den Kommunalwahlen kann sich Eisenträger vorstellen, im Amt zu bleiben – „vorausgesetzt, der entsprechende Rückhalt ist da“, sagt die Unhäuserin, die im Fuhrunternehmen ihres Mannes mitarbeitet. „Mit Ihrer Arbeit werden die Weichen für die Zukunft gestellt“, sagt Scheld.

Er selbst wünsche sich von Sandra Eisenträger eine enge Zusammenarbeit zwischen Ortsbeirat und der Herleshäuser Gemeindeverwaltung – um in dem 154-Einwohner-Ort Unhausen in der Zukunft gemeinsam etwas bewegen zu können.

Von Emily Spanel

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