Schöne Stunden unter Gleichgesinnten

Fußballer aus den 50er- und 60er-Jahren schwelgen in Herleshausen in Erinnerungen

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Treffen unter Gleichgesinnten: Fußballer aus den 1950er und 60er Jahren bei der Zusammenkunft anlässlich des Jubiläums des TSV Herleshausen.

Die Jubiläumsfeierlichkeiten anlässlich des 150-jährigen Bestehens vom TSV Herleshausen nehmen kein Ende. Eine Woche nach dem Festkommers und dem Vereinsabend war die vereinseigene Halle Treffpunkt für viele ehemalige Fußballer aus Herleshausen.

Die Jubiläumsfeierlichkeiten anlässlich des 150-jährigen Bestehens vom TSV Herleshausen nehmen kein Ende. Eine Woche nach dem Festkommers und dem Vereinsabend war die vereinseigene Halle Treffpunkt für viele ehemalige Fußballer aus Herleshausen und von zahlreichen Vereinen aus der Nachbarschaft, die zum runden Geburtstag gratulierten.

Die Idee hatte der rührige Ehrenvorsitzende Harald Biehl, der sich in der 1950er Jahren in besonderem Maße für die Spiele um den Heimkehrer-Pokal eingesetzt hat, der von TSV-Urgestein Georg „Schorsche“ Hahn einst ins Leben gerufen wurde. „Die Einladungsliste war groß und die vielen Rückmeldungen für uns der Beweis, dass die ehemaligen Spieler noch immer zusammenhalten und sich gerne zu solchen Anlässen treffen“, erklärt der aktuelle Fußball-Spartenleiter der SG Herleshausen/Nesselröden/Ulfegrund, Friedhelm Rimbach.

Er zeigte sich angetan von den vielen Gästen, die den Weg nach Herleshausen fanden. Gerade aus Wichmannshausen war die Resonanz groß, aber auch aus Bischhausen waren Altfußballer zu sehen. Zwischen der Kaffeetafel und dem Abendessen überraschte Hans-Peter Biehl die Besucher mit einer Power-Point-Präsentation über alte Zeiten, die zum Teil in Vergessenheit geraten sind.

Mit Ergebnissen, Tabellen und Torschützen der Spiele aus den 50er Jahren bis hin zum Ende der 60er Jahre hatte er sich, nicht zuletzt dank der Hilfe des Archivs der Werra-Rundschau, bestens vorbereitet und für erstaunte Gesichter gesorgt. „Lang, lang ist es her“, schwärmte auch der Ehrenvorsitzende Harald Biehl von den gesammelten Werken. Friedhelm Rimbach zog ein positives Fazit der Zusammenkunft: „Ich habe in der Nacht gegen zwei Uhr das Licht ausgemacht und die Halle abgeschlossen“, liefert er den Beweis für die schönen Stunden unter Gleichgesinnten.

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