Gauwandertag um Herleshausen - Wie gemacht für Alt und Jung

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Fünf von 466 : Mit guter Laune nimmt die Gruppe Frauen am Gauwandertag teil, der am Sonntag rund um Herleshausen führte. Ab und zu tauchte die Sonne auf und ließ die Natur in den schönsten Farbene leuchten. Foto: Marvin Heinz

466 Wanderfreunde von drei bis 83 Jahren haben am Sonntag am Herbst-Gauwandertag  teilgenommen und haben sich die  Gegend um Herleshausen erlaufen. 

Herleshausen –„Es ist eine sehr gut präparierte Strecke und perfekte Organisation“, fand die Turngau-Vorsitzende Magdalena Weidner, die sich freute, dass bei der Herbst-Gauwanderung einfach alles passt. Der TSV Herleshausen, der örtliche Werratalverein und der Turngau Werra hatten zur Wanderung eingeladen, der am Sonntag 466 Gäste aus dem ganzen Werra-Meißner Kreis gefolgt waren. Wir haben die Gauwanderung in Zahlen zusammengefasst:

1 großes Familientreffen

  ist die Gauwanderung laut der Turngau-Vorsitzende Magdalena Weidner: „Die Vereine begegnen sich in entspannter Atmosphäre und so ist Veranstaltung wie gemacht für Jung und Alt.“ Auf die Frühjahrswanderung folgt die traditionelle Herbstwanderung. Anfang April fand die Gauwanderung in Germerode statt.

3 Jahre alt 

war die jüngste Teilnehmerin. Mathilde Schmidt ging für den TSV Herleshausen auf die Strecke. Der älteste Teilnehmer war Herbert Vogt (82, Hessisch Lichtenau). Mit je 33 Teilnehmern stellte der TSV Ulfegrund mit dem SV Hitzerode die beiden stärksten Wandergruppen.

4 Stationen 

hat das erstmals integrierte Kinderprogramm zu bieten. „Das ist ein echtes Highlight“, betonte Weidner, die sah, wie die Kinder Tannenzapfen auf Ziele warfen und über eine Slackline balancierten. Unterdessen informierte der Helmut Schmidt über die sowjetische Kriegsgräberstätte, auf der 1593 namentlich bekannte sowjetische Kriegsgefangene ruhen.

9 Kilometer 

lang war die kürzeste Strecke, zwölf Kilometer die längste. Los ging es am Erlerchen-Tunnel unter der A 4. Von dort verlief die Strecke leicht bergauf in die Wälder im Norden. Ein Bogen nach Westen beschert den Wanderern einen ersten Blick auf das Werratal mit dem Herleshäuser Kirchturm, der Lindenallee und dem Nachbardorf Lauchröden. Anschließend ging es für die Wanderer rund um Herleshausen auf den Höhenweg mit seinen Kastanienbäumen und der Aussicht ins Thüringische. Die Teilnehmer der Neun-Kilometer-Route bogen im Wald zum Rückweg ab. Richtung Schulzenberg ging es abwärts, bevor über den Weinberg das Ziel, die TSV-Turnhalle, erreicht wurde.

50 Turngauwanderungen 

hat Christoph Wetterau (52) in den Beinen. Nachdem der Mitorganisator als Letzter die Strecke abgelaufen ist, wurde er in der TSV-Turnhalle empfangen und für seine 50. Wanderung geehrt.

210 Minuten 

brauchten die Teilnehmer im Schnitt für die Strecke. „Der Wanderweg ist spannend und stimmungsvoll“, betonte Wanderfreund Klaus Gogler, der sich freute, als die Sonne in den Wald herein schien und die Blätter gold-gelb leuchteten.

454 Meter hoch 

liegt der höchste Punkt der Strecke. Die Wanderer der längeren Strecke folgten dem Kammweg über den Kielforst hinauf zum Franzosenkopf. Dort hatte der Männertreff der evangelischen Kirche 2012 einen Aussichtspunkt angelegt und ein Holzkreuz aufgestellt.

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