Freude am Waschbecken

Gemeinde Herleshausen zahlt 28.000 Euro für Erneuerung der Waschräume in Kita

Freuen sich gemeinsam mit den Kindern über die neuen Waschräume: (stehend von links) Leiterin Renate Materne, Bürgermeister Burkhard Scheld, Oliver Stauffenberg von der gleichnamigen ausführenden Firma aus Ulfen und Helmut Margraf. Foto:  Wüstefeld

Herleshausen. Nur noch Hände waschen wollen dieser Tage die Kindergartenkinder aus Herleshausen. Denn seit dieser Woche gibt es in ihrer Einrichtung neue Wasserhähne.

Blau und gelb sind die, mit einem roten und einem blauen Auge sowie einer langen Nase, aus der das Wasser kommt. „Das sorgt für viel Freude am Waschbecken“, ist Kindergartenleiterin Renate Materne begeistert. Und selbst die Eltern haben bislang nur positive Worte gefunden.

Die Wasserhähne sind dabei nicht die einzige Neuerung in den beiden Waschräumen. Vielmehr wurde dort die Sommerpause genutzt, um gleich die gesamten Armaturen zu erneuern. „Weil es hier Kinder zwischen einem und sechs Jahren gibt, haben wir die auf unterschiedlichen Höhen angebracht, damit jeder gleich gut dran kommt“, sagt Oliver Stauffenberg von dem gleichnamigen Sanitärunternehmen aus Ulfen.

Was ihn ebenso wie Herleshausens Bürgermeister Burkhard Scheld begeistert: die neue Toilette für die Krippenkinder. Die ist im Wickelbereich angebracht worden und so klein, wie es die Körpergröße für einen Einjährigen eben erfordert. „Das ist schon etwas Besonderes hier“, sagt Scheld. 28 000 Euro hat seine Gemeinde in die neuen Waschräume investiert, die jetzt auch neue Toilettentüren und -aufsätze haben. Gut ein Jahr Vorlauf habe dieses Projekt gehabt, „mit dessen termingerechter Umsetzung ich sehr zufrieden bin“. Denn gearbeitet werden musste während der Schließungszeit in den Sommerferien, „während des normalen Betriebs geht so etwas ja nicht“.

Zuletzt wurden die Waschräume des Kindergartens, dessen Grundgerüst seit gut 60 Jahren steht, 1998. Damals gab es an dem Gebäude einen großen Umbau, seitdem ist an Waschbecken und Toiletten nichts mehr gemacht worden. Die seien nun nicht nur in die Jahre gekommen, sondern auch nicht mehr geeignet gewesen. „Dadurch, dass wir neben den drei Regelgruppen nun auch eine Krippengruppe haben, sollte es für diese natürlich auch ein altersgerechtes Mobiliar geben“, freut sich Einrichtungsleiterin Renate Materne über die jetzige Erneuerung.

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