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Gestüt Altefeld: Aus dem alten Stall wird eine Residenz

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Von: Emily Spanel

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Die zukünftige „Residenz Rosenland“ in Altefeld: Der Charakter des Gestütsgebäudes bleibt erhalten, wird aber durch moderne Elemente aufgewertet. Mit den Gestütswärterhäusern entsteht ein ansprechendes Gesamtensemble. Visualisierung: Luther Bauplanung
Die zukünftige „Residenz Rosenland“ in Altefeld: Der Charakter des Gestütsgebäudes bleibt erhalten, wird aber durch moderne Elemente aufgewertet. Mit den Gestütswärterhäusern entsteht ein ansprechendes Gesamtensemble. Visualisierung: Luther Bauplanung © Luther Bauplanung

Die Familie Graf, Eigentümerin des Hauptgestüts Altefeld möchte ein Stallgebäude einer neuen Nutzung zuführen. Entstehen sollen elf individuelle Wohnungen.

Altefeld – Wer will schon so wohnen wie alle? Visionär, klug, ganz und gar ungewöhnlich und schlicht so wunderschön wie ihr Name soll sie werden, die „Residenz Rosenland“ im Herleshäuser Ortsteil Altefeld. Ein Wohnbauprojekt mit Strahlkraft in die ganze Region und mit dem Potenzial, zu einem Leuchtturmprojekt der Großgemeinde Herleshausen zu werden.

Bauherrin ist die Familie Graf, die ein Stallgebäude des Hauptgestüts Altefeld einer neuen Nutzung zuführen möchte: Künftig sollen hier, wo in früheren Zeiten Stroh eingelagert wurde, elf Wohneinheiten entstehen. „Die alten Gemäuer und das Eichenfachwerk atmen Geschichte. Sie werden zu einer ansprechenden Wohnlandschaft mit Loft-Charakter und moderner Ausstattung“, sagt Manfred Graf. Erste und wichtigste Maxime bei der Planung, welche Luther Bauplanung aus Eschwege obliegt: das geschickte Verweben von Tradition und Moderne.

„Das Stallgebäude wurde etwa zur Zeit des Ersten Weltkrieges errichtet“, erklärt Manfred Graf. Seitdem, das liegt auf der Hand, habe sich in der Landwirtschaft viel verändert. Durch die spitz zulaufenden Dächer ist die Einlagerung von Rundballen in dem Gebäude kaum mehr möglich; Pferde werden schon seit 40 Jahren nicht mehr dort untergebracht.

Eine neue, sinnvolle Nutzung ist nun mit dem geplanten Wohnprojekt gefunden. „Und Altefeld würde profitieren“, glaubt der heimatverbundene Manfred Graf. Als ausgewiesener Immobilienfachmann weiß er, wie begehrt Leben und Wohnen in der Idylle der ländlichen Region geworden sind – ein Trend, in den vergangenen Jahren noch einmal verstärkt durch die Coronapandemie.

Weite Blicke in traumhafte Landschaft: Zu jeder der elf Einheiten in der Residenz Rosenland wird ein Balkon beziehungsweise eine Terrasse gehören. Visualisierung: Luther Bauplanung
Weite Blicke in traumhafte Landschaft: Zu jeder der elf Einheiten in der Residenz Rosenland wird ein Balkon beziehungsweise eine Terrasse gehören. Visualisierung: Luther Bauplanung © Luther Bauplanung

Angesprochen werden sollen mit der „Residenz Rosenland“ anspruchsvolle Mieter, die Wert auf Komfort legen. So wird es ein großzügiges, lichtdurchflutetes Foyer mit Fahrstuhl, Holzdeckenkonstruktion und hohen Wänden geben. Die historischen Eichenholzbalken bleiben sichtbar und werden in die Wohnbereiche integriert. Die ruhige Lage und das malerische Umfeld mit Koppeln und Gestütswald tun ihr Übriges dazu.

„Das betreffende Areal heißt im Übrigen seit je her Rosenland“, sagt Manfred Graf, wieder mit Blick auf die Tradition. Auf dem Kalkrücken des Ringgaus wachsen und gedeihen wilde Rosen hervorragend.

Die Eingabepläne für die „Residenz Rosenland“ nun sind fast fertig. Wichtig bei dem Projekt: Das Hauptgestüt Altefeld wird mit dem Wohnbauprojekt nicht zerrissen, sondern bleibt als feste, gewachsene Einheit erhalten.

Von Emily Hartmann

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