Schlosshotel Hohenhaus - jetzt kommt der Grünkohl 

Grünkohl Schlosshotel Hohenhaus
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Kaum ein Gemüse ist so gesund wie der Grünkohl. In Herleshausen werden die köstlichen Pflanzen nach Demeter-Richtlinien auf dem Boden der Familie Tröll angebaut. Peter Niemann (links) und Ina Tröll testen die Qualitäten.

Holzhausen. In Norddeutschland isst man „Kohl mit Pinkel“ und spielt dazu Teebeutel-Weitwurf. Die Norddeutschen ziehen auch schon einmal mit Bollerwagen los, küren bei kuriosen Spielen ihren Grünkohlkönig und verzehren anschließend genussvoll Unmengen des deftigen Gemüses. Das alles muss man sicher nicht nachahmen – wohl aber mögen, genau wie die köstlichen, krausen Blätter, die derzeit Hochsaison haben.

Kohl kommt vom Gärtnerhof Zipfel in Herleshausen

Auf 940 Hektar wächst nach Angaben des Deutschen Bauernverbandes hierzulande Grünkohl – auch auf dem Ackerland rund um den Gärnterhof im Zipfel in Herleshausen.

Streng nach Demeter-Richtlinien 

Nach Demeter-Richtlinien baut die Familie Tröll ein großes Spektrum alter und neuer Gemüsesorten an. Dankbarer Abnehmer ist das Hotel Hohenhaus, das vom 4. bis 23. Februar erstmals eigene Grünkohl-Wochen ins Leben ruft. Regionalität, beste Qualitäten, extra-kurze Wege vom Lieferanten bis in die Küche – das gehört ganz selbstverständlich zur Küchenphilosophie.

Kohl mit Wollschwein aus Ringgau 

Die kulinarischen Möglichkeiten des Trendgemüses hat das Hohenhäuser Team rund um Sternekoch Peter Niemann längst erkannt. Und so kommt der Ringgau-Grünkohl nicht mit geräucherter Grützwurst daher, sondern mit Variationen von Speck: Dem des in Datterode aufgezogenen Mangalitza-Wollschweins etwa.

Sechs Monate ist der luftgetrocknete Bauchspeck in den Räumlichkeiten der örtlichen Landfleischerei Opfer gereift. Auf dem Fachwissen und der praktischen Erfahrung des vielfach ausgezeichneten Datteröder Fleischermeisters Max Beck beruht auch die Herstellung des italienischen Kräuterspecks Pancetta: In Südtirol hat sich Max Beck das Verfahren der Reifung in Heu angeeignet.

96  Stunden im Ofen. der gepökelte Wildschweinschinken 

96 Stunden im Ofen hat der gepökelte Hohenhäuser Wildschweinschinken hinter sich, wenn er serviert wird. Das Fleisch aus eigener Jagd wird in einer Wacholder-Salz-Kruste langsam gegart.

Schinken aus Dänemark 

Spektakulär verspricht auch der „Skagen skinne“ zu werden – in einem Leuchtturm nahe der dänischen Hafenstadt Skagen luftgetrockneter Schinken, nach Holzhausen gelangt dank bester freundschaftlicher Kontakte des Sternekochs Peter Niemann.

Grünkohlessen ist ein gesellschaftliches Ereignis 

Tradition hat in Norddeutschland im Übrigen auch die Dauer eines solchen Essens Denn: Das Grünkohlessen ist ein Gesellschaftsereignis, das durchaus schon mal einige Stunden in Anspruch nehmen kann. Eine Tradition, die man nachahmen kann – denn Appetit auf Grünkohl, den haben sicherlich nicht nur die Norddeutschen.

Weitere Informationen zu den Grünkohl-Wochen im Internet unter hohenhaus.de sowie unter Telefon 0 56 54/9870.

Weitere Höhepunkte des Jahres auf Hohenhaus

Über das gesamte Jahr 2020 verteilt wartet Hohenhaus mit kulinarischen und kulturellen Höhepunkten auf. Einige Veranstaltungen stehen bereits fest – wir geben einen Überblick:  6. bis 8. März: „Weißwurst-Wochenende“. Heimische Metzger präsentieren Varianten der „Ringgauer Weißen“ – garantiert regional. 

20 und 21. Juni: „Weiße Nächte auf Hohenhaus“. Zur Neuauflage des Sommerfestes zeigen Köche aus Dänemark ihr Können. Die neue nordische Küche rühmen Feinschmecker als das Nonplusultra. 

Im Frühsommer zeigen Sushi-Meister beim Event „Ringgau Riesling und Sushi“ asiatische Kochkunst 

Der Herbst ist Lesezeit: Bestseller-Autorin Rita Falk wird auf Hohenhaus aus Krimis lesen, die einfach jeder kennt: „Dampfnudelblues“ „Grießnockerlaffäre“ und „Sauerkrautkrautkoma“ wurden sogar schon für Fernsehen und Kino verfilmt. Passende Gerichte aus der Hohenhaus-Küche runden die Lesung ab. 

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