Freunde über Ländergrenzen hinweg

Abordnung aus dem französischen Cléder besucht Partnergemeinde

Herzliche Begrüßung: Die Wiedersehensfreude ist groß, als die französischen Freunde auf dem Schulhof der Südringgauschule auf die Herleshäuser treffen. Foto: privat

Herleshausen. „Eine etwas andere Reiseroute ins Werratal“, sagt Wilhelm-Ernst Kühn, Schriftführer des Freundschaftsbunds Herleshausen-Cléder-Lauchröden, hatten sich jüngst die Freunde aus der französischen Partnergemeinde Cléder mit ihrer Vorsitzenden Marie Claude Herry ausgedacht.

Bevor die Gruppe in Herleshausen ankam, legte sie eine Zwischenübernachtung in Mainz ein – eine Besichtigung der Stadt inklusive. Dann ging es direkt nach Berlin: „Hier durfte unter anderem eine Fahrt auf der Spree nicht fehlen“, sagt Kühn. Nach einer Stippvisite im Olympiastadion ging es schließlich auf direktem Weg nach Herleshausen.

„Herzlich“, berichtet Kühn, wurden die Weitgereisten dort am Place de Cléder von ihren Gastfamilien in Empfang genommen. „Die Wiedersehensfreude war groß, und bei einem Umtrunk und Es-sen vom Grill waren die ersten Sprachbarrieren schnell überwunden.“ Die Zeit in der Gemeinde im Werratal sei ausgiebig genutzt worden, um die Umgebung zu erkunden. Ein Besuch der Burgruine Brandenburg mit der Ausstellung zu Ritter Georg von Reckrodt war schon fast eine Selbstverständlichkeit.

Alles andere als förmlich war der offizielle Abend, traditionell Bestandteil der gegenseitigen Besuche, im Dorfgemeinschaftshaus von Nesselröden. Nach den Grußworten der Vorsitzenden der Partnerschaftsvereine, des Vertreters des Bürgermeisters aus Cléder sowie der Rathauschefs aus Gerstungen, Lauchröden und Herleshausen, stärkten sich die Freunde aus zwei Ländern am Büfett zum Motto „Rund um die Welt“. „Bei guter Laune und Musik vom Duo Moonlight vergnügte man sich bis in den Morgen hinein“, berichtet Wilhelm-Ernst Kühn.

Viele gute Erinnerungen

Auch der Abschiedstag verlief gewohnt stimmungsvoll-fröhlich: So machten sich die Gäste samt ihren Gastgebern mit Bussen auf in Richtung Großalmerode. In der Grillhütte in Üngsterode wurde gepicknickt, bevor die Reise weiterging zur Königsalm nach Nieste. Zur zünftigen Musik wurde ausgelassen getanzt und gesungen.

„Nach einer tränenreichen Verabschiedung“, sagt Wilhelm-Ernst Kühn, „machten sich die Freunde aus Cléder auf die Reise, um nach einer Zwischenübernachtung in Verdun mit vielen Erinnerungen im Gepäck in der Bretagne anzukommen.“ (red/esp)

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