Hoffnungsbotschafter in Herleshausen

Dekanin Ulrike Laakmann führt neuen Pfarrer Henrik Heinicke ins Amt ein

Die ersten Worte in neuer Funktion: Dekanin Ulrike Laakmann (links) lauscht den Worten von Henrik Heinicke, dem neuen Pfarrer in Herleshausen, bei seinem Begrüßungsgottesdienst.
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Die ersten Worte in neuer Funktion: Dekanin Ulrike Laakmann (links) lauscht den Worten von Henrik Heinicke, dem neuen Pfarrer in Herleshausen, bei seinem Begrüßungsgottesdienst.

Pfarrer Henrik Heinicke wurde der neuen Großgemeinde Herleshausen-Nesselröden jetzt in einem Gottesdienst vorgestellt. Am 1. September hatte er als neuer Pfarrer seinen Dienst begonnen.

Herleshausen – Mit Klapp- und Campingstühlen fand am Sonntagnachmittag bei schönstem Sommerwetter ein Gottesdienst auf dem Festplatz in Herleshausen statt.

Unterstützt vom Posaunenchor und dem Chor wurde ein sommerlicher Gottesdienst unter dem Motto „An guten Tagen“ gefeiert. Das Leitmotiv stammt aus dem gleichnamigen Popsong von Johannes Oerding, zusammen mit Pfarrerin Katrin Klöpfel sammelte Heinecke in der vergangenen Woche Meinungen bei den Bürgern, was einen guten Tag ausmache: Wenn ich meine Enkel sehe. Wenn wir alle miteinander lachen. Wenn ich etwas Neues lerne. Wenn ich frei von Sorgen bin. Oder: Wenn ich arbeiten darf. Das waren einige der Antworten. „Die Antworten waren so unterschiedlich wie die Bürger, aber schnell wurde klar, dass auch kleine Dinge einen guten Tag ausmachen können“, so Pfarrerin Katrin Klöpfel.

Dekanin Ulrike Laakmann verabschiedete Henrik Heinicke vor einigen Wochen bei seiner alten Gemeinde in Witzenhausen und begrüßte ihn nun in Herleshausen. „Henrik Heinicke Hoffnungsbotschafter in Herleshausen, ich finde, das passt sehr gut“, so Laakmann. In der neuen Großgemeinde Herleshausen-Nesselröden gäbe es keine strenge Aufteilung nach Orten mehr, die Pfarrer würden nach ihren Stärken eingesetzt. Henrik Heinicke übernimmt die Kinder- und Jugendarbeit, darunter auch den Konfirmandenunterricht. Passenderweise wurden auch gleich die neuen Konfirmanden der Gemeinde vorgestellt, sechs Jugendliche aus allen Ortsteilen werden im kommenden Jahr die Kirche und den Glauben besser kennenlernen.

„Meine Familie und Ich wurden hier in Herleshausen schon sehr gut aufgenommen, ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit“, so Heinicke in seinen Worten zur Gemeinde. Und er fügte im Rahmen des Gottesdienstmottos an: „Ein guter Tag für mich ist, wenn ich Zeit mit der Familie und Freunden verbringen kann, ich wandern und Rad fahren kann.“

Am Ende bedankte sich Pfarrerin Katrin Klöpfel noch bei allen, die in den vergangenen Monaten in der Gemeinde geholfen haben und bei allen, die den Gottesdienst unter den aktuellen Hygiene- und Abstandsregeln mitorganisiert und aufgebaut hatten.

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