4000 Euro für den Treffpunkt für Toleranz

Sparkassen-Stiftung fördert Neugestaltung des Schulhofs der Südringgauschule 

Starkes Signal: Die Sparkassen-Stiftung übernahm die Kosten für die neuen Bewegungs- und Sportangebote an der Herleshäuser Südringgauschule. Schulsprecher Maximilian Carl (rechts) und Stellvertreter Leon Eisenberg testen den Boxsack. Foto: Spanel

Herleshausen. 4000 Euro hat die Südringgauschule Herleshausen nun von der Sparkassen-Stiftung "Gutes bewahren – Zukunft gestalten“ bekommen. Investiert wurde die Summe in neue Bewegungsangebote.

Ganz bewusst ist der Schulhof der Südringgauschule in Herleshausen als ein offener gestaltet worden. Nicht nur während der Pausenzeiten wird er von den rund 250 Schülern mit Vorliebe in Beschlag genommen – auch am Nachmittag nach Unterrichtsschluss sowie an den Wochenenden wird gebolzt, miteinander gespielt und getobt was das Zeug hält.

„Wo viel gemacht wird, geht naturgemäß auch viel kaputt“, sagt Schulleiterin Ursula Rauschenberg. Deswegen freue sie sich umso mehr, dass nun mit Unterstützung der Sparkassen-Stiftung „Gutes bewahren – Zukunft gestalten“ neue Bewegungsangebote für die Kinder und Jugendlichen geschaffen worden seien. Zwei Tischtennisplatten, verzinkte Fußballtore und Basketballkörbe hat der Förderverein der Südringgauschule angeschafft. Sogar an einem eigenen Boxsack kann sich nun abreagiert werden. Die Kosten in Gesamthöhe von 4000 Euro hat die Stiftung in Gänze übernommen.

„Dieser Platz ist so viel mehr als ein Schulhof“, sagte Frank Nickel, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Werra-Meißner. Beispielsweise diene er der Integration von Flüchtlingskindern – denn spielerisch lernen die Jüngsten voneinander. „Das Projekt ,Schulhofgestaltung der Südringgauschule’ hat das Kuratorium so auch sofort überzeugt“, sagte Frank Nickel.

„Die Schüler haben jetzt nicht nur ein reichhaltiges Bewegungsangebot zur Verfügung“, ergänzte Landrat und Vorsitzender des Stiftungskuratoriums Stefan Reuß, sondern sie lernten auch Sozialkompetenzen wie Teamfähigkeit, Rücksichtnahme und Toleranz. Sowohl Frank Nickel als auch Stefan Reuß stellten explizit das beispielhafte Engagement des 130 Mitglieder starken Schulfördervereins unter Vorsitz von Bernd Carl heraus: „Zündende Ideen wie diese und der Mut, diese umzusetzen, schaffen erst die Voraussetzung für jedwede Förderung“.

Über die Zuwendung freue sich auch die Gemeinde Herleshausen, sagte Bürgermeister Burkhard Scheld. Vor nicht allzu langer Zeit sei um den Fortbestand der Schule gekämpft worden – nun seien sogar Container aufgestellt worden, um dem gestiegenen Platzbedarf Herr zu werden. „Wenn alle zusammenarbeiten, wird etwas Gutes daraus“, so Scheld.

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