Die Lacher sind programmiert

Theatergruppe Werralöwen bringt am Freitag „Den doppelten Heiner“ zur Premiere

Schmidt in Schwierigkeiten: Heiko Köppe (rechts) als Haussitter, für den die Luft langsam dünn wird. Mit seinen Notlügen hat er sich in einem Netz verstrickt. Felicitas Glück (Anja Bauer), Sachbearbeiterin beim Finanzamt, ist nur eines der Probleme. Foto: Weber

Herleshausen. Die Herelshäuser Theatergruppe „Werralöwen“ bringt am Freitag, 5. Mai, „Den doppelten Heiner“ zur Premiere.

Günter Schmidt (Heiko Köppe) soll auf die Wohnung seines verreisten Nachbarn aufpassen und dessen Goldfisch versorgen. Wenn der Nachbar nur wüsste, was sich in seiner Abwesenheit in seiner Wohnung so alles abspielt … Das ist die Ausgangslage für die turbulente Verwechslungskomödie „Der doppelte Heiner“, welche die Theater-Gruppe „Werralöwen“ in diesem Jahr auf die Bühne bringt. Wer die bereits routiniert agierende Gruppe kennt, weiß, die Lacher sind vorprogrammiert. Die Werralöwen schlossen sich vor zwölf Jahren aus der Schauspielgruppe Herleshausen und dem Dorfclub Lauchröden zu einem Ensemble zusammen. Hier kann jeder seine Talente einbringen – als Schauspieler, als Techniker, Maskenbilder oder Requisiteur hinter der Bühne.

Einmal im Jahr inszenieren die Werralöwen eine Komödie im Löwensaal in Lauchröden. „Die Komödie im Frühjahr ist unser Hauptanliegen“, sagt Mitspielerin Sabine Heinz. Alle zwei Jahre wird dann im Sommer in Kooperation mit anderen Theatergruppen ein historisches Stück auf der Freilichtbühne auf der Brandenburg inszeniert. Im Sommer nächsten Jahres wird dies „Stimme der Liebe, Stimme des Todes“ von Harry Weghenkel zum 1000-jährigen Jubiläum von Herleshausen sein.

Mit ihren Aufführungen hat das Ensemble im Verlauf der Jahre nicht nur viel Bühnenerfahrung gesammelt, sondern sich auch ein großes Publikum erspielt. Die neue Komödie wird jeweils ab dem Sommer eines Jahres schon vorbereitet. Es werden Stücke gelesen und ausgewählt. „Der doppelte Heiner“ von Andreas Heck ist bereits ihre zehnte Arbeit, Regie führt Thomas Möller.

Theatergruppe Werralöwen bringt  „Den doppelten Heiner“ zur Premiere

Im Herbst gönnen sich die Darsteller dazu ein Schauspielcoaching unter professioneller Anleitung. Diesmal haben sie bei dem Schauspieler Sebastian Jeffré vom Theater Eisenach gelernt. Dann wird einmal in der Woche geprobt, vor der Premiere natürlich öfter. „Es ist schon ein tolles Gefühl, wenn die Zuschauer für die Dauer des Stücks von ihrem Alltag abschalten können und bei uns lachen“, sagt Dieter Schuchardt. „Das ist nämlich gar nicht so leicht hinzubekommen, dass die Leute lachen.“ Die Premiere des „Doppelten Heiner“ ist am Freitag, 5. Mai um 20 Uhr im Löwensaal in Lauchröden. 

Weitere Infos: www.werraloewen.de

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