Blendende Aussichten

In Zahlen: Herleshausen hat komplett auf LED-Beleuchtung umgerüstet

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Herleshausen. In der Gemeinde Herleshausen bleibt kein Geld auf der Straße liegen: Mit moderner Beleuchtung lässt sich sparen. „Die Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED-Leuchtmittel ist nun in der gesamten Großgemeinde komplett abgeschlossen“, sagt Herleshausens Bürgermeister Burkhard Scheld.

Mit dieser Quote nehme die Gemeinde in Sachen energieeffiziente Beleuchtung einen Spitzenplatz im Kreis ein. Wir stellen die Umrüstung in Zahlen vor.

2 Mitarbeiter 

des Bauhofs der Gemeinde Herleshausen haben die Umrüstung komplett in Eigenleistung gestemmt. Addiere man alle Zeiten zusammen, seien die beiden drei Monate lang durchgängig mit den Arbeiten beschäftigt gewesen, sagt Bürgermeister Burkhard Scheld. Auch die interkommunale Zusammenarbeit habe hervorragend funktioniert: „Die dringend benötigte Hebebühne wurde in Nentershausen geliehen.“ Lediglich eine Woche lang habe für diffizilere Arbeiten eine größere Hebebühne angemietet werden müssen.

3 Holzmasten
vor der TSV- Turnhalle, zwei davon vom TSV Herleshausen finanziert, und schließlich die Umrüstung der Lampen auf dem Vorplatz der Gemeindeverwaltung – damit ist das Mammutprojekt jetzt abgeschlossen. Drei Jahre lang, zwischen 2014 und 2016, wurde peu à peu, je nach finanziellem Spielraum der Gemeinde, umgerüstet. Begonnen worden war im Ortsteil Altefeld.

4 LED-Stränge
haben die  Lampen, welche den Vorplatz der Gemeindeverwaltung ausleuchten; mit zweien sind die Lampen an Hauptstraßen bestückt; ein LED-Strang spendet nun Licht in den Seitenstraßen. „Bei gestalterischen Lampen wurden lediglich die Leuchtmittel ausgetauscht; bei anderen ganze Köpfe“, erläutert Bürgermeister Burkhard Scheld. So bleibe das Flair des gewohnten Straßenbilds erhalten.

18.715 Euro
an Kosten sind im Vergleich der Jahre 2013 zu 2016 bereits gespart worden. Komplett abgeschlossen waren die Arbeiten in diesem Berechnungszeitraum noch nicht; deswegen wird zum Jahresende noch einmal verglichen. „Wir rechnen mit über 20 000 Euro an Einsparungen im Ergebnishaushalt“, sagt Burkhard Scheld. Diese seien Teil der Konsolidierungsmaßnahmen, die der Gemeinde durch den Schutzschirm-Vertrag auferlegt worden seien.

80.000 Kilowattstunden
weniger Strom verbrauchen die Herleshäuser Straßenlaternen dank der Umstellung auf LED. Und auch diese Angabe soll sich nach der Abrechnung des Haushaltsjahres 2017 noch einmal zum finanziellen Vorteil der Gemeinde hin korrigieren.

155.000 Euro
sind insgesamt in die Umrüstung der rund 500 Straßenlaternen der Großgemeinde investiert worden. Bei den zu erwartenden Einsparungen beträgt die Amortisationszeit rund acht Jahre. „Wir investieren bevorzugt in Bereiche, in denen Einsparungen entstehen“, sagt Burkhard Scheld – und in denen Folgekosten minimiert würden.

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