Dirk Wilutzky für Arbeit mit Oscar ausgezeichnet

ARD zeigt Film "Citizenfour" - Produzent stammt aus Herleshausen

Herleshausen. Die preisgekrönte Dokumentation "Citizenfour" wird am heutigen Montag, 23. November, erstmals in der ARD ausgestrahlt. Dirk Wilutzky, Produzent des Films, stammt aus Herleshausen.  

Für seine Arbeit erhielt Wilutzky am 23. Februar in Los Angeles einen Oscar, die höchste Auszeichnung in der Filmbranche.

Ausgestrahlt wird "Citizenfour" um 23 Uhr, in der Mediathek der ARD ist der Film ab 18 Uhr zu sehen. Der Film beschäftigt sich mit dem Fall des sogenannten Whistleblowers Edward Snowden.

Dirk Wilutzky wurde 1965 in Herleshausen geboren. Nach seiner Kindheit im Südringgau zog er mit seinen Eltern Karlheinz und Sieglinde Wilutzky sowie Bruder Achim nach Neu-Isenburg, wo der Vater eine Anstellung beim Zoll hatte. Achim Wilutzky und seine Eltern kehrten später nach Herleshausen zurück.

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Dirk Wilutzky wechselte zum Studium an die Universität nach Tübingen. Von 1991 bis 1993 arbeitete er als Regieassistent am Landestheater Eisenach. 1993 zog er nach Berlin wo er sich vorrangig an Dokumentarfilmen und Fernsehserien beteiligte. Seit 2010 arbeitet er an der Kurz-Dokumentarfilm-Reihe „Was tun?“ des deutsch-französischen Fernsehsenders Arte mit. Als Produktionsmanager war er an dem ebenfalls mit einem Oscar prämierten Dokumentarfilm „Bowling for Columbine“ des amerikanischen Regisseurs und politischen Aktivisten Michael Moore beteiligt. (esp)

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