700 Euro für die Jugendarbeit

Hohenhäuser Weihnachtsbaum-Verkauf: Erlös geht an Förderverein der SG HNU

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Spendenübergabe: Gutsverwalter Stephan Boschen (links) übergibt den symbolischen Scheck an Gerhard Biehl.

Genau 107 edle Nordmanntannen wechselten während des Weihnachtsmarkts rund um Gut Hohenhaus im vergangenen Dezember den Besitzer. Das zahlt sich nun aus: Der komplette Erlös aus dem Baumverkauf fließt an den Förderverein der SG Herleshausen/Nesselröden/Ulfegrund.

630 Euro, durch Hohenhaus aufgerundet auf glatte 700 Euro, die nun insbesondere der Jugendarbeit im Verein zugute kommen werden.

Die Aufgaben des Fördervereins gingen weit über die rein sportlichen Aspekte hinaus, lobte Gutsverwalter Stephan Boschen die überaus engagierte Tätigkeit der Mitglieder. Längst hätten die SG Herleshausen/Nesselröden/Ulferund und der zugehörige Förderverein eine tiefgreifende soziale Bedeutung. „Sport verbindet“, betonte Stephan Boschen. „Er bringt die Jugendlichen zusammen und in Bewegung, lockt sie fort aus der Selbstisolation mit Smartphone, PC, Fernseher und Co.“

Dank von Gerhard Biehl 

Herzlich für die Spendensumme bedankte sich Gerhard Biehl, engagiertes Mitglied des Fördervereins und Vorsitzender des TSV Herleshausen. Gemäß der Zielsetzung des Fördervereins – nämlich die ideelle und finanzielle Unterstützung des aktiven Fußballs – werde das Geld dafür eingesetzt, die Bedingungen für den Trainings- und Spielbetrieb nachhaltig zu verbessern. „Wir denken etwa an die Bezuschussung von Trikots, Schuhen und Bällen, die Anschaffung von Sportplatzzubehör oder die Ausrichtung von Fahrten“, sagte Gerhard Biehl. Die Aufgaben seien vielfältig, die Spende so überaus willkommen.

„Das Geld wird in jedem Fall sinnvoll für die Zukunft unseres Vereins ausgegeben“, betont Gerhard Biehl, seit über 40 Jahren selbst eine Institution im Herleshäuser Sportbetrieb. In der jährlichen Mitgliederversammlung werde detailliert über die Ein- und Ausgaben berichtet – „uns ist es wichtig, dass die Mitglieder vollstes Vertrauen in den Vorstand haben.“ Ob es indes in diesem Jahr einen Weihnachtsmarkt auf Hohenhaus geben wird, ist noch völlig offen – eine Entscheidung darüber soll im August gefällt werden. „Die Corona-Pandemie macht eine Planung schwierig bis unmöglich“, sagt Stephan Boschen.

Weihnachtsmarkt vor Ausfall?

Sollte die Traditionsveranstaltung tatsächlich ausfallen müssen, sei Organisatorin Ulrike Eichholz bemüht, Alternativen zu entwickeln. „Institutionen aus dem Werra-Meißner-Kreis, an die wir die Spende im nächsten Jahr übergeben können, sind schon jetzt gesucht.“

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