Ein Spiegelbild der Region

Besucher strömen zum Erlebnis-Weihnachtsmarkt rund um Gut und Hotel Hohenhaus

Selbst Kerzen aus echtem Bienenwachs ziehen: Das Mitmach-Angebot am Stand von Lutz Fichtner in der Gutshalle fasziniert die junge Weihnachtsmarkt-Besucherin Merle-Fee. Foto: Spanel

Holzhausen. Er ist eine Rarität unter den Angeboten in der Vorweihnachtszeit: Der Erlebnis-Weihnachtsmarkt rund um Hotel und Gut Hohenhaus bei Holzhausen.

Allein von der märchenhaften Kulisse vor Schlossambiente ließen sich am Wochenende wieder Aberhunderte Besucher verzaubern – viele reisten eigens von weit her an.

Sein Ruf eilt dem Erlebnis-Weihnachtsmarkt, mittlerweile im vierzehnten Jahr seines Bestehens und längst kein Geheimtipp mehr, voraus – legen die Organisatoren doch großen Wert auf Exklusivität und Vielfalt. Kein Angebot findet sich zweimal; gefragt ist das Außergewöhnliche. Wichtig dabei: „Die Angebote sind familienfreundlich“, sagt Organisatorin Ulrike Eichholz.

Und so erfreuen sich Heiko Issleibs Kutschfahrten durch die Hohenhauswälder (nicht nur) bei den Jüngsten großer Beliebtheit; auch das Schau-Schmieden auf offener Flamme mit Ingo Günther zieht die Gäste aller Generationen in seinen Bann. Unterbrochen wird das Erlebnis-Programm höchstens vom Auftritt des Weihnachtsmanns, der, so munkelt man, in diesem Fall aus Herleshausen stammt und viele kleine Aufmerksamkeiten für die Kinder aus dem Jutesack zieht.

Wer Bernd Lorke an der historischen Brennholzsäge erlebt, Andreas Kunzes Holzschnitzarbeiten bewundert und den Auftritt der Schüler der Südringgauschule beklatscht hat, wärmt sich auf – in der beheizten Gutshalle, in der sich ein Stand an den anderen reiht. Als „ein Spiegelbild der Region und der thüringischen Nachbarschaft“ verstehe sich der Weihnachtsmarkt, sagt Gutsverwalter Stephan Boschen – und das gelingt: Filigrane Krippen etwa, nicht größer als ein Handteller, werden dort feilgeboten; Handwerkskunst aus Porzellan und Edelhölzern besteht neben Perlen- und Löffelschmuck. Ganz besonders gefallen Leonie aus Herleshausen, die mit Schwester Lia sowie den Eltern Christian und Vanessa Gunkel gekommen ist, die Holzschnittarbeiten – ein fein ausgearbeiteter Engel soll es am Ende sein.

Nicht zu kurz kommt, wie es sich für einen Weihnachtsmarkt gehört, die Kulinarik: Unverwechselbar und eng mit der Region verbunden aber soll auch sie sein. Und so präsentiert das Hotel Hohenhaus unter riesigem Zuspruch der Gäste Gaumenfreuden wie Hohenhäuser Wildbratwurst und -gulasch, Wildschwein am Spieß sowie Kaffee und Kuchen.

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