„Wollen Herleshausen beleben“

In Zahlen: Sommernacht der offenen Tür lockt Hunderte Besucher nach Herleshausen

Vor einer Nachbildung einer ehemaligen Grenzschranke: der Arbeitskreis „Stehender Festzug“ für das 1000-jährige Jubiläum. Alleinstellungsmerkmal, Begegnung und Nachhaltigkeit sind die Leitmotive des Arbeitskreises. Foto:  Marvin Heinz

Herleshausen. Gewerbetreibende und Vereine organisierten am Freitagabend in Herleshausen die Sommernacht der offenen Tür.

Das Wetter spielte mit, sodass bis in die späten Abendstunden in der 2795-Einwohner-Gemeinde viel geboten werden konnte. Ein Überblick in Zahlen.

1 guter Zweck stand im Vordergrund: Das Organisationsteam unterstützt in diesem Jahr den Hospizdienst im Verein Freunde und Förderer der Diakonie Eschwege-Land. Die ehrenamtlichen Mitarbeiter haben es sich zur Aufgabe gemacht, Schwerkranke, Sterbende und ihre Angehörigen zu begleiten. Sie sind tätig in Herleshausen, Berkatal, Meißner, Ringgau, Waldkappel und Weißenborn. Von den eingenommenen Spenden sollen vor allem Fortbildungen und Ausflüge finanziert werden.

4-mal wurde die Gewerbeschau, die auf ein bewährtes Konzept setzt, bereits veranstaltet. „Wir wollen Herleshausen beleben“, betonte Doris Buchenau vom Organisationsteam, die viel Spaß hatte, mit ihren „Frauen“ Franka Göpel, Silke Schliwa und Heike von Seeger, das Sommerfest zu organisieren. Das Organisationsteam ist gut aufeinander eingespielt und hat neben viel Überzeugungsarbeit auch neue Ideen und Impulse umgesetzt. Grund genug für den scheidenden Bürgermeister Burkhard Scheld, das Engagement aller Beteiligten zu loben: „Es spricht für sich, wenn so spät noch so viel los ist. Die Ehrenamtlichen und Gewerbetreibenden haben ein tolles Fest auf die Beine gestellt.“

7 Stände boten kulinarische Leckerbissen an. Von „Italien in der Backstube“ über Leckerbissen aus dem Biogarten bis hin zu griechischem Wein mit Gyros vom Spieß. Neben der klassischen Bratwurst wurde auch Gulasch aus dem Kessel serviert.

25 Gewerbetreibende und Vereine nahmen an der Sommernacht in Herleshausen teil. Nach dem Besuch im Grenzbahnhof für Zeitgeschichte machten sich viele auf den Weg in Richtung Anger, wo sich in den späten Abendstunden das Geschehen konzentrierte.

300 Minuten hatten die Herleshäuser und auch viele Gäste aus nah und fern Zeit, um durch die Kerngemeinde zu bummeln.

1000 Jahre alt wird Herleshausen im kommenden Jahr. Über das Himmelfahrts-Wochenende wird gefeiert. Die Planungen und Vorbereitungen laufen auf Hochtouren, nichts wird dem Zufall überlassen. Am über 470 Jahre alten Schloss Augustenau bot der Arbeitskreis „Stehender Festzug“ eigens für das Jubiläum kreierte Artikel sowie allerlei Leckereien an. Ein besonderer Genuss war der Likör, der aus den Lindenblüten von der Lauchröder Allee hergestellt wird, ein Wahrzeichen von Herleshausen. 

Sommernacht der offene Türen in Herleshausen

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