Kleiner Beitrag, große Hilfe

Brunhilde und Reinhard Hünniger als Fördermitglieder des DRK geehrt

Geehrt mit Urkunde und Präsent: (von links) Helga Gogler überreichte dem Ehepaar Reinhard und Brunhilde Hünniger die Auszeichnung. Thomas Wuth und Theresina Albert zeigen sich begeistert vom Erfolg der DRK-Werbeaktion. Foto: Spanel

Altefeld. Das Ehepaar Brunhilde und Reinhard Hünniger aus Altefeld hat sich entschieden, sich selbstlos für seine Mitmenschen einzusetzen: Gemeinsam werden sie als 800. Fördermitglied geführt, das im Zuge der Werbeaktion „Helfen Sie uns zu helfen“ des DRK-Kreisverbandes Eschwege geworben wurde.

Als Dankeschön wurden die Eheleute nun von der stellvertretenden Kreisvorsitzenden Theresina Albert, dem Geschäftsführer des Kreisverbandes Thomas Wuth sowie Helga Gogler, der Vorsitzenden des Ortsvereins Herleshausen, mit einer Urkunde sowie einem Präsent geehrt.

„Wenn wir schon mit einem kleinen finanziellen Beitrag eine große Wirkung erzielen können, ist eine Fördermitgliedschaft doch selbstverständlich“, sagt Brunhilde Hünniger, die bereits seit Jahren regelmäßige Blutspenderin ist.

Von der DRK-Werbeaktion erfahren haben er und seine Frau von einem der sechs Jugendlichen, die im Auftrag des DRK von Anfang Juni bis Mitte Juli von Haustür zu Haustür gezogen sind und für den Verband geworben haben, sagt Reinhard Hünniger: „Mitglied geworden sind wir am 15. Juli“.

811 neue Mitglieder 

Als großen Erfolg wertet Theresina Albert die Aktion. Insgesamt habe sie dem Kreisverband Eschwege 811 neue Mitglieder beschert. „Damit ist die Zahl der Fördermitglieder auf 2700 angewachsen“, ergänzt Thomas Wuth – „eine beeindruckende Zahl“.

Mit ihrer Mitgliedschaft unterstützen die Hünnigers nun das breitgefächerte, ehrenamtliche Aufgabenspektrum des Deutschen Roten Kreuzes. „Dank der großzügigen Unterstützung unserer Fördermitglieder kann die Arbeit in den Sanitäts- und Betreuungsdiensteinheiten sowie unserer Jugendarbeit geleistet und ausgebaut werden“, sagt Wuth. Dazu zählten auch eine gute Ausrüstung wie Fahrzeuge und technisches Material sowie die Dienst- und Einsatzkleidung.

Ein weiterer Schwerpunkt seien laut Albert die Ausbildungsprojekte der ehrenamtlichen Helfer sowie die Teilnahme an Fortbildungslehrgängen, um immer auf dem aktuellsten Stand zu sein. „Ein weiterer, wichtiger Baustein ist die Jugendrotkreuzgruppe, welche sich auf Kreisebene engagiert“, sagt Albert. Desweiteren sei im Sommer 2014 an vier Schulen im Kreis ein Schulsanitätsdienst gegründet worden, der in der Zukunft noch deutlich ausgebaut werden soll. „Das alles gehört zu der vielfältigen ehrenamtlichen Arbeit, die die neuen Mitglieder mit ihrer Mitgliedschaft fördern“, sagt Albert.

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