Tag des offenen Hofes: Kreisbauernverband feiert bei Mills in Altefeld

+
Aktionen für alle Generationen: Während sich die Erwachsenen ausgiebig zum Thema Landwirtschaft informieren konnten, gingen die jüngsten Besucher gleich zur Praxis über – beispielsweise mit einer Fahrt auf dem Trettrecker. Für Kurzweil sorgte außerdem eine Hüpfburg.  

Der Tag des offenen Hofes des Kreisbauernverbands hat in diesem Jahr bei Mills in Altefeld stattgefunden. Den Betrieb gibt es seit 50 Jahren. 500 Besucher kamen jetzt zum Feiern.

Ein großes Hoffest hat die Familie Mill am Sonntag im Herleshäuser Ortsteil Altefeld ausgerichtet – und 500 Gäste folgten der Einladung gern. 

Schließlich gab es zwischen 11 Uhr und 17 Uhr bei der liebevoll organisierten Veranstaltung allerhand rund um das Thema Landwirtschaft zu entdecken.

„Wir führen unseren Familienbetrieb nun seit 50 Jahren hier in Altefeld – das wollten wir mit unseren Freunden, Partnern und allen, die sich für unsere Arbeit interessieren, gebührend feiern“, erklärt Andreas Mill den Anlass des Hoffests. Der 36-jährige Landwirt führt die Geschicke des Betriebes seit 2013. Vor sechs Jahren hat er den Hof von seinem Vater übernommen.

Generell blickt Familie Mill auf eine lange landwirtschaftliche Tradition zurück: „Ich leite den Betrieb nun in der siebenten Generation“, resümiert der gelernte Landwirt. Ursprünglich stammen die Mills aus Ostpreußen und waren schon damals der Bauernzunft angehörig. Im Jahr 1945 wurden sie aus ihrer Heimat vertrieben, und Großvater Friedrich-Wilhelm Mill ließ sich in Altefeld nieder. Nach Abschluss der Bauarbeiten wurde der Hof schließlich 1969 in Betrieb genommen.

Mit der Gründung einer GbR durch Friedrich-Wilhelm und seinen Sohn Dietrich Mill im Jahr 1978 und der damit einhergehenden Investition in Maschinen spezialisierte sich der ursprüngliche Milchviehhaltungs-Betrieb auf den Ackerbau.

Die Jubiläumsfeier des Traditionshofes war stark frequentiert: Trotz der drückenden Hitze besuchten über den Tag verteilt rund 500 Gäste das Fest. Und dort kam jeder auf seine Kosten: Für landwirtschaftlich Interessierte hat Familie Mill beinahe ihren gesamten Fuhrpark ausgestellt. Auch Zugmaschinen-Oldtimer gab es zu bestaunen.

Währenddessen durften die jüngsten Gäste selbst aktiv werden: Auf einem Parcours mit Pylonen und einer Wippe konnten sie ihr Geschick auf dem Pedalen-Traktor unter Beweis stellen. Auf einer Wiese gab es zudem Schafe, Esel und Ziegen zu füttern und zu streicheln. Kulinarisch zeichnete sich das Fest themengetreu durch Leckerbissen der gutbäuerlichen Küche aus.

Perspektivisch setzt Andreas Mill auf Innovation: „Mithilfe von Digitalisierungsmaßnahmen will ich den Hof noch effizienter gestalten und Ressourcen sparen.“ So will er auch äußeren Einflüssen trotzen und den Familienbetrieb fortführen.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare