1000-Jahr-Feier am 2. Juni

Für den Festumzug in Herleshausen hat die Feuerwehr ein Sicherheitskonzept erstellt

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Haben jedes Szenario in ihre Sicherheitsüberlegungen einbezogen: Mario Mißler erläuterte den Bürgern jetzt das Sicherheitskonzept für den Stehenden Umzug zur 1000-Jahr-Feier in Herleshausen am 2. Juni. 

Am 2. Juni wird der „Stehende Festumzug“ anlässlich der 1000-Jahr-Feier in Herleshausen voraussichtlich über 5000 Menschen in seinen Bann ziehen. Jetzt wurde es den Bürgern vorgestellt.

 „Dadurch ist die Veranstaltung eine Großveranstaltung“, sagt Mario Mißler, der in Zusammenarbeit mit Tobias Hauss, Patrick Zeugner, André Popp und dem Gemeindebrandinspektor Matthias Sömmer ein notwendiges Sicherheitskonzept für den Arbeitskreis „Stehender Festumzug“ ausgearbeitet hat. Dabei haben sie jedes Szenario in ihre Überlegungen miteinbezogen. Wir beantworten die wichtigsten Fragen zum Sicherheitskonzept.

Mit welchen Gefahren wird gerechnet?

Mit einem Brand eines Standes ist immer zu rechnen. Auch eine Massenpanik sowie extreme Wetterlagen (Hitzewelle, Gewitter, Starkregen) stellen mögliches Gefahren dar. Sogar eine Verkehrsstörung auf der Autobahn, in den Durchfahrtsstraßen Hainertor und Eisenacher Straße flossen in die Überlegungen mit ein.

Wie wollen die Verantwortlichen auf Gefahren reagieren?

Mit einer dauerhaft erreichbaren Stelle im Feuerwehrhaus, die Nachfragen entgegennimmt und Kontaktstelle für alle Beteiligten ist. „Im Einsatzfall wollen wir schnell die bestmöglichen Maßnahmen treffen können“, sagt Mißler, der in den Eingangsbereichen Schlepper positioniert. „Es gibt immer Verrückte, die ein solches Fest stören wollen.“ Der Brandsicherheitsdienst steht den ganzen Tag Gewehr bei Fuß, zwei flexible Sanitätsdienst-Truppen sind stets vor Ort. Eine feste Löscheinrichtung ist in der Nähe der Strohburg positioniert.

Kinder sollen in den Menschenmassen nicht verloren gehen. In den Kindergärten werden Eintrittskarten verteilt, auf denen die Telefonnummern der Eltern notiert sind.

Welche Straßen werden gesperrt?

Lauchröder Straße, Sackgasse, Am Anger, Teichstraße, Schulstraße, Hintergasse, Borngasse, Waldstraße. Weitere Straßensperrungen für Besucherstrom: Hainertor (ab Ecke Triebstein), Bahnhofstraße (bis Ecke Waldstraße). Die Bürger wurden per Flyer über die Sperrung informiert. Ausreichend Parkflächen sind vorgesehen in den Bereichen Hallenbad, Rewe-Markt und Spedition Brill. Außerdem haben Gäste von Wommen kommend, die Möglichkeit auf dort befindlichen Ackerflächen zu parken. Die Einweisung erfolgt durch die Feuerwehr. Fünf Eintrittskassen werden im Ort errichtet, an denen keine Personen- und Taschenkontrollen erfolgen. Lagepläne des Ortes werden ebenfalls an den Kassen ausgehändigt. Ein Shuttleservice für laufschwache Besucher wird bereitstehen.

Auf was müssen die Standbetreiber achten?

Neben festgelegten Aufbau- und Abbauzeiten ist auf die Vorhaltung von Feuerlöschern, den Abstand zu angrenzenden Gebäuden und die Freihaltung der Hydranten zu achten. Damit Rettungswegen frei bleiben, wurde festgelegt, dass ein Mindestabstand von 3,50 Meter einzuhalten ist.

Von Marvin Heinz

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