Gemeinsam für die Region

Stadtwerke Eschwege versorgen Hohenhaus komplett mit Ökostrom

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Die gemeinsamen Projekte von Hohenhaus und den Stadtwerken Eschwege sollen ausgeweitet werden: (von links) Hoteldirektor Peter Niemann sowie Elisabeth Stasiewski und Markus Lecke von den Stadtwerken. 

Die Stadtwerke Eschwege versorgen das Hotel Hohenhaus im Holzhausen komplett mit Ökostrom

Das Interesse von Geschäfts- und Industriebetrieben an Ökostrom wächst stetig, weiß Elisabeth Stasiewski, Fachwirtin für Energiewirtschaft bei den Stadtwerken Eschwege. Einen Beitrag in Sachen Klimaschutz zu leisten, das Thema Nachhaltigkeit zu forcieren und Geld für den eigenen Energiebedarf in der Region zu lassen – das mache den Ökostrom für die Unternehmen attraktiv.

Mit dem Trend geht auch das Hotel Hohenhaus – seit rund einem Monat wird der Betrieb komplett mit Ökostrom der Stadtwerke Eschwege versorgt und verzichtet auf Energie, die aus Atom-, Kohle- und sonstigen fossilen Kraftwerken gewonnen wird. „Unsere Konzepte und Philosophien hinsichtlich Klimaschutz passen ganz hervorragend zusammen“, bekräftigen Hoteldirektor Peter Niemann und Markus Lecke, Geschäftsführer der Stadtwerke.

Über eine Viertelmillion Kilowattstunden an Strom werden jährlich auf Hohenhaus verbraucht – zukünftig aber, sagt Peter Niemann, solle Energie durch effiziente Sanierungen eingespart werden. Gleichzeitig aber wachse das Unternehmen – „zusätzliche Anwendungen und sogenannte Clouds verbrauchen natürlich auch mehr Strom“, sagt der Hoteldirektor.

Bei der Erstellung eines nachhaltigen Konzeptes leisteten die Stadtwerke Eschwege eine großartige und unkomplizierte Unterstützung. „Wir betreiben seit Jahren aktiven Klimaschutz“, sagt Markus Lecke. Ökostrom könne bei den Stadtwerken Eschwege seit dem Jahr 2008 bezogen werden. In den Wasserkraftanlagen Schabe und Schlossmühle an der Werra in Eschwege werden jährlich rund fünf Millionen Kilowattstunden Strom erzeugt. „Der im Werra-Meißner-Kreis produzierte Strom aus 100 Prozent Wasserkraft wird in unser Netz eingespeist“, ergänzt Elisabeth Stasiewski. Dazu ist zusätzlicher, zertifizierter Ökostrom aus Wasserkraft zu beziehen.

Zukünftig sollen die Projekte weiter verfolgt, weiter ausgebaut und neue angeschoben werden. Beispielsweise seien Ladesäulen für Elektromobilität denkbar. „Was wir gemeinsam bewegen können, das werden wir angehen“, sagt Peter Niemann.

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