Neues Spielgerät für Kinder der Südringgauschule 

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Laufen, sitzen, springen: Alles ist möglich auf der Supernova. Vorn, von links, sind Saskia und Charlize zu sehen; hinten, von links, stehen Filip, Schulleiterin Ursula Rauschenberg, Lea-Marie, Leonie, Moritz, Nora, Selina und Adrian mit Bernd Carl, Vorsitzender des Fördervereins. 

Die Kinder der Südringgauschule in Herleshausen haben eine neues Spielgerät auf dem Schulhof. Das ist so beliebt, dass es einen Bespielungsplan gibt. 

Herleshausen – Spektakulär ist eine Supernova, gigantisch, ein Ereignis – ein passender Name also für das neue Spielgerät, das ab sofort den Schulhof der Südringgauschule bereichert. So begehrt ist ein Platz darauf, dass das Kollegium sogar einen eigenen Plan erstellen musste, der den Schüleransturm ordnet – den puren Spaß an der Bewegung aber nimmt das niemandem.

Supernova kostet 6000 Euro

„Ein voller Erfolg“ sei die Anschaffung der Supernova der Spielgerätefirma Kompan, sagt Schulleiterin Ursula Rauschenberg freudig. Mehr als 6000 Euro haben das Gerät selbst sowie seine Transport- und Installationskosten verschlungen. Gestemmt werden konnte diese Summe einzig durch die engagierten Mitglieder des Fördervereins der Südringgauschule und durch die Eltern, die bei verschiedenen Aktionen – unter anderem beim Festwochenende zur 1000-Jahr-Feier Herleshausens – Spenden generierten.

Schulleiterin steckt Kollegen mit Begeisterung an 

„Schon zur 50-Jahr-Feier der Südringgauschule im Jahr 2016 wurde der Entschluss gefasst, eine größere Summe investieren zu wollen“, sagt Bernd Carl, Vorsitzender des Fördervereins. Nach und nach sparten die Mitglieder des Fördervereins, der sich selbst aus Beiträgen und Spenden finanziert, rund 5000 Euro an. „Der Rest generierte sich aus dem Engagement der Eltern“, lobt Ursula Rauschenberg. Sie selbst wurde im Zuge einer Fortbildung auf das Spielgerät aufmerksam und steckte die weiteren Akteure mit ihrer Begeisterung an.

Konzept der bewegungsfreundlichen Schule 

Perfekt passe die Supernova in das Konzept der bereits rezertifizierten bewegungsfreundlichen und gesundheitsfördernden Südringgauschule, sagt Ursula Rauschenberg. Zudem sei das Gerät die ideale Ergänzung für den erst in der jüngsten Vergangenheit umgestalteten Schulhof (wir berichteten). „Unter anderem wurden Kleinfelder für Fußballspiele angelegt, und ein Trampolin installiert“, erklärt Bernd Carl. Nach diesen Vorgaben richtete sich auch die jüngste Anschaffung: Nicht zu platzraubend durfte es sein, zudem musste es als Bewegungsangebot für alle Generationen tauglich sein. „Mit der neuen Supernova“, sagten Ursula Rauschenberg und Bernd Carl, „haben wir die Schüler glücklich gemacht.“

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