Hohenhaus

Umbau und Bevorratung: Hotel Hohenhaus will kommende Monate nutzen

Bei Kaffee den Herbst auf dem Gut des Hotel Hohenhaus genießen
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Bei Kaffee den Herbst auf dem Gut des Hotel Hohenhaus genießen

Regelmäßige Corona-Tests, das Auffüllen des Vorratsraums und die Planung von Bauarbeiten: Auf Gut Hohenhaus bei Holzhausen herrscht trotz bevorstehenden Einschränkungen in der Gastronomie Betriebsamkeit.

Holzhausen – Es sind Vorbereitungen für den Alltagsbetrieb und für die kommenden Monate, so Peter Niemann, Direktor und Küchenchef im Hotel Hohenhaus.

„Wir sind vorsichtig und testen unsere Mannschaft wöchentlich“, sagt Niemann. Denn die Gäste sollen sich im Hotel und auf dem Gelände des Gutes sicher fühlen. Und das tun sie wohl: „Der Oktober war ein starker Monat für uns“, sagt Niemann. Jetzt, wo die Infektionszahlen wieder ansteigen, merke man aber auch die Verunsicherung der Gäste. Nach dem Bund-Länder-Treffen werde sich wieder einiges ändern.

In den vergangenen Wochen konnte das Hotel zumindest mit einer Besonderheit auftrumpfen. Denn es wird den ganzen Tag mit frischer Luft versorgt. „Wir haben einen Schacht, der nur Frischluft hineinpumpt, und einen separaten, der die alte Luft wieder nach draußen befördert“, erklärt der Direktor. Der Schacht sei keine neue Erfindung und schon vor Ausbruch der Pandemie wieder in Betrieb gewesen.

„Jetzt profitieren wir natürlich von dem Rückbau“, sagt Niemann. Die kommende Zeit wolle man außerdem nutzen, um den Vorratskeller aufzufüllen – etwa mit Wein und Fisch. Erst kürzlich kam eine große Ladung Fisch auf dem Gutshof an. Da mussten die Köche dann ran. Ausnehmen, filetieren, vakuumieren – eben alle Arbeiten, die zum Einlagern in die Kühlung dazugehören.

Ansonsten setzt Niemann auf regionale Zutaten in der Küche. Bergschafe aus der eigenen Zucht, Honig vom hauseigenen Imker und Hühner aus der Region. Außerdem stehen Umbauarbeiten an. Man wolle sich weiterentwickeln, nicht verharren, das könne gefährlich sein für einen Betrieb. So solle im Januar, während der Betriebsferien, die Küche umgebaut werden, sagt Niemann. Das sei aber nur ein großes Projekt.

Ein anderes großes Projekt betrifft das alte Schloss. Nachdem es 18 Jahre weitestgehend leer stand – bis auf den Trausaal und den Tagungsraum im Erdgeschoss – sollen die Stockwerke darüber auch wieder mit Leben gefüllt werden. Neben der Umnutzung des Erdgeschosses sind Suiten für das Schloss geplant. So gäbe es immer etwas zu tun.

In den vergangenen Tagen habe man sich der Sperrstunde anpassen müssen, die im Werra-Meißner-Kreis ab vergangenen Sonntag eingeführt worden war. Da habe man das Restaurant früher geöffnet. Nun werde man sich wiederum den Änderungen anpassen müssen. Auch die weitläufige Naturlandschaft sorgte in der vergangenen Zeit für ausreichend Abstand. Auf beinahe 4000 Hektar Land können Besucher, auf Abstand, den herbstlichen Wald genießen. (Von Hanna Maiterth)

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