A4 bei Herleshausen: 24-Jähriger aus Hildesheim schwer verletzt

84-Jähriger wollte nach Unfall helfen und wurde getötet 

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Herleshausen. Tragischer Ausgang für zwei Männer, die nach einem Unfall auf der Autobahn 4 bei Herleshausen helfen wollten: Ein schleuderndes Auto tötete einen der Helfer im Alter von 84 Jahren und verletzte einen 24-Jährigen lebensgefährlich.

Die beiden hilfsbereiten Autofahrer hatten am Samstagnachmittag nach einem Unfall auf dem Seitenstreifen angehalten. Kurz darauf geriet ein weiterer Wagen aus Gießen wegen überhöhter Geschwindigkeit auf der regennassen Straße ins Schleudern und fuhr in die Unfallstelle, wie die Autobahnpolizei Bad Hersfeld berichtete.

Der Gießener prallte mit voller Wucht gegen das Auto, in dem der 84-Jährige aus Gerstungen in Thüringen unangeschnallt saß. Der Mann hatte sich vermutlich wegen des Regens wieder ins Auto gesetzt, nachdem er festgestellt hatte,  dass der Fahrer des Unfallwagens nur leicht verletzt worden war. Der Thüringer wollte auf die Polizei warten und mit seiner Frau telefonieren. Während oder kurz nach dem Telefonat fuhr das andere Auto gegen das Heck seines Wagens, der 84-Jährige starb noch an der Unfallstelle.

Ein 24-Jährige aus Hildesheim in Niedersachsen war gerade dabei die Unfallstelle mit einem Warndreieck abzusichern, als ihn der schleudernde Wagen erfasste. Er wurde lebensgefährlich am Kopf verletzt. Seine Mutter sowie die beiden Unfallfahrer erlitten einen Schock. (dir)

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