Amtswechsel ist vollzogen

Helmut Wittich ist neuer Ortsvorsteher Willershausens – Andreas Jordan verabschiedet

Mit der Ernennungsurkunde: (von links) Herleshausens Bürgermeister Burkhard Scheld gratuliert dem neuen Willershäuser Ortsvorsteher Helmut Wittich. Andreas Jordan (Mitte) hat sein Amt aus Zeitmangel niedergelegt. Foto: Spanel

Willershausen. Um das Amt eines Ortsvorstehers ausfüllen zu können, und das weiß der Willershäuser Andreas Jordan ganz genau, bedarf es einiges an Herzblut. „Mit Leib und Seele“, sagt der 43-Jährige, habe er sich in den vergangenen neun Jahren für alle Belange rund um den Herleshäuser Ortsteil eingesetzt – doch nun hat er sein Amt niedergelegt.

Schweren Herzens zwar, wie der beruflich stark Eingespannte zugibt, aber: „Die nötige Zeit hat zuletzt gefehlt.“ Und weil halbe Sachen nichts für Andreas Jordan sind, gibt er die Verantwortung gern weiter: Helmut Wittich heißt der neue Ortsvorsteher Willershausens.

Einstimmig wurde der 61-Jährige, der sich seit Jahrzehnten im Ortsbeirat engagiert, bestens in alle politischen Prozesse involviert und in zahlreichen Willershäuser Vereinen aktiv ist, gewählt. Am Montagabend schließlich wurde er von Herleshausens Bürgermeister Burkhard Scheld auch offiziell vereidigt.

„Worte können nicht beschreiben, was Andreas Jordan für den Ortsteil Willershausen geleistet hat“, lobt Burkhard Scheld. Der 200-Seelen-Ort sei ein Musterbeispiel für funktionierendes Ehrenamt und gehe mit innovativen Ideen voran. So nennt Andreas Jordan auch den Betrieb des Dorfgemeinschaftshauses als eines seiner Vorzeigeprojekte: Selbiges wird von einem eigens gegründeten, mittlerweile 30 Mitglieder starken Förderverein in Eigenregie betrieben. Für den Schützenverein wurde es ausgebaut und mit einer Schießanlage ausgestattet.

„Willershausen ist ein aktiver Ort – und es ist wichtig, ihn künftig weiter so attraktiv zu halten“, sagt Helmut Wittich, der die Arbeit seines Vorgängers nahtlos fortsetzen will. Allein steht er nicht da: Andreas Jordan wird weiterhin im Ortsbeirat aktiv bleiben, den Vorsitz des Fördervereins innehaben und gerade in der Zeit des Amtswechsels und in der Einarbeitungsphase wertvolle Unterstützung leisten. „Im Ortsbeirat ziehen alle sieben Mitglieder an einem Strang, keiner schießt quer“, loben die beiden Willershäuser die gelungene Zusammenarbeit.

„Der Ortsvorsteher“, sagt Bürgermeister Burkhard Scheld, sei das Sprachrohr für seinen Ortsteil, direkter Ansprechpartner für Sorgen und Nöte der Bewohner – und Vorbild in Sachen Ehrenamt.

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