Spieleabend mit Klinikum

Interaktives Rätsel lösen: Klinikum Werra-Meißner bietet Spiel à la Escape-Room an

Die Abteilungsleiterin des Funktionsbereichs OP/Anästhesie Heide Göttlicher ist Teil des Spiels.
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Kann die Puppe gerettet werden? Die Abteilungsleiterin des Funktionsbereichs OP/Anästhesie Heide Göttlicher wird es im Spiel versuchen.

Unterhaltung und Spielspaß will das Klinikum Werra-Meißner mit einem interaktiven Angebot bieten und damit vielleicht auch noch Interesse für einen Beruf im medizinischen Bereich wecken.

Eschwege – Das Klinikum Werra-Meißner geht neue Wege. In einem interaktiven Livestream auf der Facebook-Seite „Klinikum Werra-Meißner GmbH“ müssen die Zuschauer ein Szenario mit verschiedenen Aufgaben lösen.

Angelehnt ist das das Spiel an einen sogenannten Escape-Room, wo sich Mitspieler aus einer Situation befreien müssen. Dauern wird das Ganze um die zehn Minuten und beginnt am heutigen Freitag um 18.30 Uhr. Es richtet sich an medizinisch Interessierte.

Als Darsteller sind mit Dr. Jens Nefflen, Chefarzt-Vertreter und Standortleiter Witzenhausen für die Bereiche Anästhesie, Notfallmedizin, Operative Intensivmedizin und Schmerztherapie, und Heide Göttlicher, Stellvertretende Abteilungsleiterin im Funktionsbereich OP und Anästhesie in Witzenhausen, zwar Leute vom Fach zu sehen.

Diese allerdings werden in dem Fall nur als verlängerter Arm der Zuschauer vor PC, Tablet oder Smartphone fungieren, die sie mit Kommentaren „lenken“. Das heißt: Das, was die Zuschauer des Livestreams währenddessen als Lösung für die verschiedenen Zwischenaufgaben vorschlagen, werden die beiden ausführen – sofern es denn richtig ist. Ansonsten gibt es natürlich ein paar unterstützende Tipps.

Rein inhaltlich will das Team vom Klinikum Werra-Meißner nicht zu viel verraten, damit die Spannung nicht leidet. „Nur so viel: Auf jeden Fall geht es neben der Unterhaltung auch darum, wertvolles Wissen rund um die Themen Reanimation bzw. Erste Hilfe zu vermitteln.

Und zwar Wissen, das die Zuschauer im Ernstfall im Alltag auch anwenden und damit Menschen in Not helfen können“, sagt Florian Künemund von der Unternehmenskommunikation, der als Moderator zum einem mit dem Handy filmen, zum anderen aber auch an dem Abend die Kommentare vorlesen und den Kontakt zur Community halten wird. Zum Organisationsteam hinter den Kulissen gehört noch Ingo Schmidt (Intensivstation Witzenhausen).

Das heißt, es wird auch nicht zu professionell. „Keiner muss sich Sorgen machen, dass er inhaltlich nicht mitkommt, wenn er keine Ausbildung in der Medizin absolviert hat. Wir wollen das Thema an dem Abend für jeden zugänglich machen und es wird im Zweifelsfall auch genug Hilfestellung geben“, sagt Künemund.

Er wünscht sich in erster Linie viele und kommentarfreudige Zuschauer, denn nur dadurch wird es ein interaktives Online-Erlebnis. „Besonders toll wäre es natürlich, wenn wir damit noch junge Menschen für die Berufsfelder Medizin oder Pflege begeistern können“, sagt Künemund.  (ts)

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