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160 Wohnmobilisten trafen sich in Bad Sooden-Allendorf

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Von: Christoph Cortis

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Wohnmobilisten mit Leib und Seele: Links, die Pforzheimer Konrad und Sonja Feiter mit ihren Söhnen Marvin (14) und Jonas (12), rechts die Organisatoren des Treffens, Jörn Odening (links) und Tino Waschke.
Sie organisierten das Treffen in Bad Sooden-Allendorf: Jörn Odening (links) und Tino Waschke. © Chris Cortis

Zum dritten Mal fand in Bad Sooden-Allendorf das Wohnmobil-Treffen statt, essen Erlös jedes Jahr dem Elternhaus für krebskranke Kinder in Göttingen zugutekommt.

Bad Sooden-Allendorf – „In fünf Stunden sind wir zu Hause – wenn wir gut durchkommen“, sagt Sonja Feiter. Aber so ganz traut sie der Sache nicht: „Es könnten auch sieben oder acht Stunden werden“, fürchtet die 40-Jährige aus Pforzheim. Denn nach den Pfingstferien fängt am heutigen Montag wieder die Schule an in Baden-Württemberg. Die Feiters, zu denen auch Papa Konrad und die Söhne Marvin (14), Jonas (12) und Jaro (4) gehören, sind fünf der 160 Wohnmobilisten, die vier Tage lang Station gemacht haben in Bad Sooden-Allendorf.

Angesagt war zum dritten Mal in der nordhessischen Kurstadt das Forster-Treffen, so benannt nach dem Hersteller der Wohnmobile. 71 dieser Fahrzeuge aus allen Teilen der Republik gaben sich ein Stelldichein auf dem zentral gelegenen Franzrasen. Gemeinsam organisiert hatten es Jörn Odening (53) aus Waldkappel und sein Freund Tino Waschke (43), der in Gau-Bickelheim in der Nähe von Bingen am Rhein zu Hause ist.

Knapp 360 Kilometer Asphalt lagen gestern Vormittag vor der Familie Feiter. Und das bei Temperaturen von mehr als 30 Grad und ohne Klimaanlage an Bord. „Neben Getränken haben wir auch Wassermelonen, Gurken und Radieschen als Erfrischung dabei“, gibt sich Sonja Feiter gelassen.

Wohnmobilisten mit Leib und Seele: Links, die Pforzheimer Konrad und Sonja Feiter mit ihren Söhnen Marvin (14) und Jonas (12), rechts die Organisatoren des Treffens, Jörn Odening (links) und Tino Waschke.
Wohnmobilisten mit Leib und Seele: die Pforzheimer Konrad und Sonja Feiter mit ihren Söhnen Marvin (14) und Jonas (12). © Chris Cortis

Das Treffen der Wohnmobilisten war der Familie so wichtig, dass sie sogar ihren Dänemark-Urlaub abgebrochen hat. Wichtig auch deshalb, weil die Zusammenkunft gleichzeitig einem guten Zweck gewidmet ist: Indem verschiedene Accessoires an Mann oder Frau gebracht werden, erhofft man sich einen Erlös von mehr als 1000 Euro, der komplett dem Elternhaus für krebskranke Kinder in Göttingen zugutekommt.

Zum ersten Mal vor fünf Jahren hatte das Forster-Treffen in der nordhessischen Kurstadt stattgefunden. Warum gerade hier? „Herrliche Lage, viel Platz, günstiger Preis, familienfreundlich und wir können auf die Unterstützung der Stadt zählen“, bringen es Odening und Waschke auf den Punkt. Letzteres drückte sich auch in dem Willkommensgruß durch Bürgermeister Frank Hix und Kurdirektor Jens Lüdecke aus.

Und was ist das Faszinierende an Reisen mit dem Wohnmobil? Auch da sind sich die Organisatoren einig: „Man lernt immer neue Leute kennen. Es entstehen Freundschaften. Man bleibt da, wo es einem gefällt, und wenn nicht, fährt man weiter.“ (Chris Cortis)

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