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Eltern erhalten Geld für Kindergartenbetreuung in Bad Sooden-Allendorf zurück

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Von: Christoph Cortis

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Personalmangel in Kindergärten: Auch in der St.-Crucis-Kita in Bad Sooden-Allendorf sind die Öffnungszeiten verkürzt. Dem Gitarrenspiel von Erzieherin Lisa Utakies (von links) lauschen Jannes, Philipp, Ava, Romy und Lauris.
Personalmangel in Kindergärten: Auch in der St.-Crucis-Kita in Bad Sooden-Allendorf sind die Öffnungszeiten verkürzt. Dem Gitarrenspiel von Erzieherin Lisa Utakies (von links) lauschen Jannes, Philipp, Ava, Romy und Lauris. © Christoph Cortis

Wegen Personalmangels in den zwei städtischen und in den beiden konfessionellen Kindergärten in Bad Sooden-Allendorf ist die Betreuungszeit um eine Stunde verkürzt worden.

Bad Sooden-Allendorf – Daher können Eltern, deren Kinder betroffen sind, mit einer teilweisen Gebührenerstattung rechnen.

Beschlossenen ist das schon für die städtische Kita Regenbogen, nachdem das Stadtparlament am Freitagabend einer entsprechenden Vorlage der Verwaltung zugestimmt hat. Dort herrscht bereits seit dem 18. Oktober Personalmangel wegen Schwangerschaft und Krankheit sowie der Zuweisung eines Inklusionskindes.

Auch wenn diese Gründe entfallen, wird sich an der Situation kaum etwas ändern, denn nun dürfen Kinder wegen Corona nicht mehr geschlossen empfangen werden – nur in Gruppen. Ein erhöhter Personalbedarf ist die Folge. Seit heute gilt das für die städtischen Kindergärten und den katholischen Kindergarten St. Bonifatius.

In der Kita der evangelischen Kirchengemeinde St.-Crucis wird das bereits seit einer Woche umgesetzt. Um eine mögliche Ansteckungsgefahr zu vermeiden, dürfen dort die Kinder außerhalb des Gebäudes nur in abgetrennten Bereichen spielen.

Für alle vier Kindergärten gilt, dass die ersten sechs Stunden der Betreuung für die Eltern gebührenfrei sind. Diese Kosten trägt das Land. Für Kinder ab drei Jahren beläuft sich der Elternbeitrag bei einer Ganztagsbetreuung auf 120 Euro pro Monat. Das betrifft in der Kernstadt 261 und in Oberrieden 19 Kinder.

26 Kinder davon sind in der Kita Regenbogen. Deren Eltern zahlen bei der von 17 auf 16 Uhr reduzierten Betreuungszeit bis auf Widerruf des eingeschränkten Regelbetriebs monatlich 90 Euro, ein Einnahmeverlust von 780 Euro pro Monat für die Stadt. Eine solche Regel soll unter Umständen auch für den städtischen Kindergarten Werrawichtel gelten.

Ob es eine Gebührenerstattung auch bei den konfessionellen Kindergärten geben wird, ist noch offen. Man sei noch in der Beratung, hieß es von beiden Seiten.

Nicht betroffen davon ist der Naturkindergarten im Stadtteil Oberrieden, wo es keine Ganztagsbetreuung gibt. (Von Christoph Cortis)

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