Parteilose Sandra Rhenius-Thimm ist gemeinsame Bewerberin von  SPD, Grünen, Freien Wählern und FDP

Bad Sooden-Allendorfs Bürgermeister hat jetzt eine Gegenkandidatin

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Henne im Korb: Sandra Rhenius-Thimm wird von (vo n links) Michael Siedler (Grüne), Peter Hieronimus (SPD), Kandidatin Sandra Rhenius-Thimm, Lorenz Faßhauer (FWG) und Siegmar Zumwinkel (FDP) als ihre gemeinsame Kandidatin vorgestellt. 

Bad Sooden-Allendorf – Nun ist es raus: Die parteilose Sandra Rhenius-Thimm bewirbt sich als Bürgermeisterin für Bad Sooden-Allendorf.

Die 49-jährige Diplom-Verwaltungswirtin wurde als gemeinsame Kandidatin von den Ortsvereinen und Fraktionen der SPD, Grünen, Freien Wähler und FDP für die Direktwahl am 6. September 2020 nominiert. Das gaben die vier Parteien in einer gemeinsamen Pressemitteilung bekannt.

Rhenius-Thimm habe sie „sowohl durch ihre Erfahrung in der öffentlichen Verwaltung als auch durch ihre langjährige Tätigkeit in der freien Wirtschaft“ überzeugt, erklären die vier Fraktionsvorsitzenden und bescheinigen ihrer Kandidatin „die Fähigkeit zum Zuhören und Brückenbauen“, Tatkraft und teamorientiertes Arbeiten. Mit Rhenius-Thimm werde die Badestadt „mit all ihren Ortsteilen zusammenwachsen und in Zukunft zusammen wachsen“.

Rhenius-Thimm, Jahrgang 1970, stammt aus Bad Sooden-Allendorf, wo sie auch zur Schule ging und ihr Abitur machte. Sie ist verheiratet und Mutter zweier erwachsener Kinder.

Mit der Nominierung der 49-Jährigen durch SPD, Grüne, FWG und FDP wurden in Bad Sooden-Allendorf klare Verhältnisse geschaffen. Die CDU, die sich vor einem Monat auf die Unterstützung von Bürgermeister Frank Hix (52) für eine dritte Amtsperiode festgelegt hatte, steht damit allein gegen Vier. Bei den vergangenen zwei Direktwahlen hatte sich Hix jeweils klar gegen einen jeweils von der SPD vorgeschlagenen Bewerber durchgesetzt.

Nichtsdestotrotz ist durchaus möglich, dass noch weitere, dann allerdings unabhängige Bewerber ihren Hut in den Ring werfen.

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