Nachfolge geregelt: Familie Stöber verkauft Autohäuser an Glinicke

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Die Autohäuser Stöber in Eschwege, Witzenhausen und Bad Sooden-Allendorf werden Teil der Glinicke Automobilgruppe: (von links) Torsten Stöber, Jörn Stöber und Florian Glinicke

Bad Sooden-Allendorf. Die Familie Stöber hat ihre drei Autohäuser an den Standorten in Bad Sooden-Allendorf, Eschwege und Witzenhausen an die Glinicke Automobilgruppe mit Sitz in Kassel verkauft. Der Verkauf wurde bereits zum 1. Januar wirksam.

Wie das Unternehmen jetzt mitteilt, seien die Verträge bereits vor Weihnachten unterzeichnet worden. Torsten und Jörn Stöber bleiben indes Geschäftsführer der drei Standorte mit allen Rechten wie bisher. Auch für die rund 130 Mitarbeiter werde sich nichts ändern, heißt es in einer Pressemitteilung. „Wir mussten nicht verkaufen, wir wollten verkaufen“, sagt Andrea Stöber. Damit sollte frühzeitig die Nachfolge des Unternehmens und die berufliche Zukunft der Mitarbeiter gesichert werden. 

Die Stöber-Autohäuser blicken auf eine fast 50-jährige Tradition zurück und beschäftigen derzeit rund 130 Mitarbeiter, davon 20 Auszubildende. Besonders stolz ist man darauf, gut zwei Drittel der Mitarbeiter im eigenen Haus ausgebildet zu haben. Die 1930 gegründete Glinicke-Gruppe ist mit Autohäusern in in den Bundesländern Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Thüringen vertreten. Nach dem Kauf von Stöber gehören jetzt 24 Autohäuser zu der Gruppe. Sie beschäftigen jetzt fast 1500 Mitarbeiter, davon fast 200 Auszubildende. Repräsentiert werden die Automarken VW, Audi, Skoda, Jaguar, Seat, Landrover, Peugeot, Porsche und Hyundai.

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