Stadtparlament deckt weitere Verlust nicht mehr

Sportinternat Bad Sooden-Allendorf macht schon bald dicht

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Bleibt die Tür schon zu? Das Sportinternat Bad Sooden-Allendorf hat keine Zukunft mehr. 

Bad Sooden-Allendorf. Das Sportinternat in Bad Sooden-Allendorf wird nicht bis Ende des Schuljahres im Sommer 2018 weiterbetrieben. Dafür fehlt das Geld.

Offen ist noch, ob das Heim nach den Winterferien am 15. Januar überhaupt noch einmal geöffnet oder noch bis zum Ende des Schulhalbjahres beziehungsweise Ende Januar betrieben wird.

Geschäftsführer Bürgermeister Frank Hix (CDU) hat am 20. Dezember beim Amtsgericht Eschwege Insolvenz beantragt.

Weitere Verluste werden von der Stadt jedenfalls nicht, wie von der Stadtverwaltung kurzfristig beantragt worden war, übernommen. In der Sondersitzung des Stadtparlaments am Mittwochabend votierte kein einziger Stadtverordneter für die Übernahme, lediglich Markus Klein (CDU) enthielt sich der Stimme.

Für die Fortführung bis Ende Juni 2018 wären rund 30.000 Euro erforderlich, knapp 10.000 Euro fehlen bereits 2017. Hix hatte für die Deckung des Defizits geworben, um das Internat im Interesse der 14 Schüler und der sieben Mitarbeiter, die ihren Job verlieren, sozialverträglich abzuwickeln.

Ohne Beschluss auf ihre Auflösung wird nun bald – da laut vorläufigem Insolvenzverwalter genügend Masse vorhanden ist - das Insolvenzverfahren für die Sportinternats-Gesellschaft, eine gemeinnützige Unternehmensgesellschaft (gUG), eröffnet. 

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