Brandursache noch unklar

Wohnhausbrand mit einem Todesopfer – Schaden wird auf 150.000 Euro geschätzt

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Völlig zerstört: Die Wohnung im Obergeschoss des Hauses an der Sachsenstraße in Hessisch Lichtenau.

Hessisch Lichtenau. Die Ursache des Wohnhausbrandes in Hessisch Lichtenau, bei dem am Donnerstagabend ein 88-jähriger Hausbewohner ums Leben gekommen war, ist noch unklar. Die Ermittlungen der Eschweger Kriminalpolizei dauern noch an.

Die Brandermittler dürften es schwer haben, vermutet der Hessisch Lichtenauer Stadtbrandinspektor Erich Hildebrand. Das Zimmer, in dem der 88-Jährige im Obergeschoss des Zweifamilienhauses wohnte, hatte lichterloh in voller Ausdehnung in Flammen gestanden. Wegen der enormen Hitzeentwicklung sei in dem Raum kaum etwas übriggeblieben, „da ist sogar der Putz von den Wänden gebrannt“, berichtet Hildebrand. Erst gegen 21.30 Uhr konnten Helfer den Leichnam aus der völlig ausgebrannten Wohnung im Obergeschoss bergen.

Wohnhausbrand in Hessisch Lichtenau

Das Feuer war durch die Decke auch ins Dach des Hauses durchgebrannt und hat Teile der Dachkonstruktion zerstört. Weil die Feuerwehr große Mengen Löschwasser einsetzen musste, um die Flammen unter Kontrolle zu bringen, sei viel Löschwasser ins Mauerwerk eingedrungen. Der Schaden am Wohnhaus wird auf mindestens 150 000 Euro geschätzt, „wahrscheinlich reicht das nicht“, sagt Hildebrand. Insgesamt 88 Feuerwehrleute aus Hessisch Lichtenbau, Walburg, Reichenbach und Hausen waren im Einsatz. Die junge Feurwehrfrau, die beim Einsatz Kreislaufprobleme bekommen hatte, war bereits am späten Abend wieder wohlauf. (ach)

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