Ein starker Lesepartner im Werra-Meißner-Kreis

Buchhandlung Hassenpflug in Witzenhausen mit Gütesiegel ausgezeichnet

Immer die richtigen Bücher parat: Heinrich Hassenpflug (links) präsentiert zusammen mit seinem Mitarbeiter Laszlo Kozak die drei Bücher, die bei Kindern und Jugendlichen gerade besonders angesagt sind. Das Siegel kommt in den nächsten Tagen per Post, digital hat es die Buchhandlung bereits erreicht.
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Immer die richtigen Bücher parat: Heinrich Hassenpflug (links) präsentiert zusammen mit seinem Mitarbeiter Laszlo Kozak die drei Bücher, die bei Kindern und Jugendlichen gerade besonders angesagt sind. Das Siegel kommt in den nächsten Tagen per Post, digital hat es die Buchhandlung bereits erreicht.

Eine Reise ins Weltall, ein spannender Kriminalfall, ein Treffen mit Unterwasser-Wesen oder einer sprechenden Katze. Bücher ermöglichen es ihren Lesern, auch in Zeiten von Corona, die aufregendsten Abenteuer zu erleben.

Witzenhausen - Weil die Buchhandlung Hassenpflug in Witzenhausen die Lesefreude von Kindern und Jugendlichen immer wieder mit verschiedenen Aktionen fördert, wurde sie jetzt von Kultusminister Alexander Lorz und dem Landesverband des Börsenvereins Buchhandel als „anerkannter Lesepartner“ ausgezeichnet. Das Gütesiegel „Lesefreude Hessen“ erhielt die Buchhandlung Hassenpflug damit bereits zum vierten Mal in Folge.

„Es ist wichtig, früh bei den Kindern die Freude am Lesen zu wecken“, sagt Geschäftsinhaber Heinrich Hassenpflug. Darum arbeitet die Buchhandlung auch eng mit den Schulen und Kindergärten in und um Witzenhausen zusammen – eines der Kriterien für die Auszeichnung, die alle zwei Jahre verliehen wird.

Im Werra-Meißner-Kreis ist die Buchhandlung Hassenpflug die einzige mit dem Gütesiegel, hessenweit tragen es 53 Buchhandlungen. Die Bewerbungsunterlagen beziehen sich dabei immer auf zwei Jahre. So konnte Heinrich Hassenpflug seine Aktion zum Welttag des Buches 2019 mit einfließen lassen, als ihn an mehreren Tagen hintereinander insgesamt 280 Schüler in seiner Buchhandlung besuchten. Es gab ein Literatur-Quiz, Lesungen und die Schüler durften ausgiebig in den Regalen stöbern. 2020 fand der Welttag des Buches auch statt, allerdings mitten in der Coronakrise.

„Ich hätte gerne wieder Schüler in mein Geschäft eingeladen, doch das war leider nicht möglich“, bedauert der Buchhändler. Vieles sei im vergangenen Jahr nicht möglich gewesen. Trotzdem habe er immer den Kontakt zu Kitas und Schulen gehalten, Buchempfehlungen ausgesprochen und am Welttag des Buches fast 200 Bücher an Schüler verschenkt. Denn zwischen Homeschooling und der stets wiederkehrenden Aufforderung, zuhause zu bleiben, ist Lesen eine willkommene Abwechslung.

Eines seiner Schaufenster bestückt er immer mit Büchern für Kinder und Jugendliche. Und auch jetzt berät er junge Leser gerne bei der Wahl des richtigen Lesestoffs – allerdings nur telefonisch. Entscheidet sich ein Kunde, egal ob alt oder jung, aber für ein Buch, besteht die Möglichkeit, es direkt im Laden abzuholen.  (hbk)

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