Bürgermeisterwahl: Gerechtigkeit steht für Kandidat Heußner an erster Stelle

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Michael Heußner (CDU) will der neue Bürgermeister in Hessisch Lichtenau werden.

Hessisch Lichtenau. Michael Heußner will es noch einmal wissen: Der 51-jährige Kriminalhauptkommissar und diplomierte Verwaltungswirt tritt für die CDU bei der Bürgermeisterwahl am 6. März in Hessisch Lichtenau an.

Seit seiner ersten Kandidatur im Jahr 2006 habe er viel dazu gelernt, sagt Heußner.

Seine Zeit als Mitglied des Magistrats haben ihm Einblicke in die Verwaltungsabläufe des Rathauses vermittelt, betont Heußner. Kein Geheimnis: Er war nicht mit allem, was da geschieht, einverstanden. Besonders die Rolle des Bürgermeisters hat er hinterfragt. Er sei überzeugt, dass die meisten städtischen Bediensteten einen guten Job machen wollen - „doch die Stimmung im Haus ist mies“, so Heußner. Als Verwaltungschef sieht er hier eine der Hauptaufgaben. „Den Mitarbeitenden muss wieder das Gefühl der Wertschätzung für ihre Arbeit vermittelt werden.“ Sein momentaner Job hat seinen Blick dafür geschärft: Als freigestellter Personalrat vertritt er über 2000 Kollegen im Polizeipräsidium Nordhessen.

Über sich selbst sagt er: „Wer mich kennt, der weiß, dass ich für klare Verhältnisse stehe. Gerechtigkeit steht für mich an erster Stelle. Gesetz und Ordnung stehen aber nicht für sich selbst: Sie sollen den Menschen dienen, das Leben miteinander ermöglichen und schützen.“ Von Kindesbeinen an ist Michael Heußner überzeugter Feuerwehrmann. Zurzeit hat er das Amt des stellvertretenden Stadtbrandinspektors inne. Engagiert ist er außerdem beim „Weißen Ring“, der sich für die Opfer von Straftaten einsetzt.

Heußner ist seit Frühjahr 2015 Vorsitzender der Lichtenauer CDU, die im Vorjahr einen herben Verlust an Mitgliedern hinnehmen musste. Umso stolzer ist Heußner, dass die Partei dennoch mit einer 29 Personen starken Liste, darunter viele junge Leute, zur Kommunalwahl antreten wird. Der 51-Jährige ist seit 1998 verheiratet und hat zwei Kinder. Als Ziele für seine Heimatstadt gibt er unter anderem an: •Verwaltung: Haushaltsführung unter dem Grundsatz der Nachhaltig- und Generationengerechtigkeit. • Familie: Einführung eines Famlienbüros im Rathaus als Ansprechpartner. • Jugend und Vereine: Wiedereinführung des Jugendparlaments, Sicherung der Ferienspiele, Erhalt des Hallenbads. • Dörfer: Bestandssicherung der Gemeinschaftshäuser, Stärkung der Ortsbeiräte, zum Beispiel durch Einführung eines eigenen Budgets, bessere Anbindung über den ÖPNV. • Wirtschaft: Bestandssicherung bestehender und Ansiedlung neuer Gewerbebetriebe, Belebung der Innenstadt. 

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