Einkaufshilfe und mehr

Corona-Initiativen sind im Werra-Meißner-Kreis ein voller Erfolg

Elisabeth Jacobs von der DPSG (rechts) überreicht Gabriele Knospe den Einkauf im Zuge der Aktion „Dich schickt der Himmel“. 
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Elisabeth Jacobs von der DPSG (rechts) überreicht Gabriele Knospe den Einkauf im Zuge der Aktion „Dich schickt der Himmel“. 

Viele Hilfsaktionen  gewährleisten derzeit die Versorgung von Senioren, Angehörigen der Risikogruppen und Menschen in Quarantäne. Dazu gehören Einkaufshilfen, Lebensmittelspenden und Botengänge. Eine Bilanz:

Wir haben bei den einzelnen Anbietern in Witzenhausen, Großalmerode und Bad Sooden-Allendorf sowie bei einer kreisweiten Aktion einen Zwischenstand eingeholt:

 Witzenhausen

Die Aktion „Dich schickt der Himmel“ bietet Einkaufshilfen und Botengänge an. Bisher gab es 207 Anrufe und 112 erfolgte Gänge. 161 Helfer stehen dabei den etwa 40 Nutzern zur Verfügung. Diese sind zum Großteil Senioren und alleinstehend, berichtet Pfarrer Christian Schäfer. Initiatoren sind die Evangelische Kirche, der Kreisjugendring (KJR) und die Deutsche Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG).

Im Rahmen der Aktion „Helfen statt Hamstern“ können Spenden in Form von fertig gepackten Lebensmitteltüten im Wert von rund fünf Euro erworben und in den Supermärkten Tegut, Aldi sowie den zwei Herkulesmärkten, hinterlassen werden. Diese werden dann an bedürftige Menschen weitergeleitet. Es wurden bereits 130 Tüten gekauft und an mehr als 50 Personen verteilt. Träger der Aktion sind Kirche und Stadt Witzenhausen in Zusammenarbeit mit dem Verein Aufwind.

Kontakt: „Dich schickt der Himmel“ /“Helfen statt hamstern“, die Hotline ist erreichbar von Montag bis Freitag, garantiert zwischen 18 Uhr und 20 Uhr, unter Tel. 0 55 42/9 53 98 21, Katja Eggert unter Tel. 0 55 42/50 81 05 und Dr. Christian Schäfer unter Tel. 0 55 42/31 90.

Großalmerode

Das Bürgertelefon vermittelt Einkaufshilfen. Etwa 2000 Bürger über 60 Jahre wurden schriftlich über das Angebot informiert. Laut Bürgermeister Finn Thomsen sind den 20 Nutzern aktuell 45 Ehrenamtliche zugeordnet. Helfer können sich durch die „Engelkarte“ der Stadt ausweisen, um größere Mengen einkaufen zu können. Organisator des Angebots ist die Stadt Großalmerode.

Kontakt:  Bürgertelefon Großalmerode, erreichbar unter Tel. 0 56 04/9 22 86 10, per Bandansage unter Tel. 0 56 04/9 22 86 11 oder per E-Mail an karin.schlupp@grossalmerode.de. Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite der Stadt.

Bad Sooden-Allendorf

Auch hier werden im Zuge der Aktion „Gemeinsam machen wir uns stark gegen die Not“ Einkaufstüten im Wert von fünf Euro zusammengestellt und können im dm-Markt, Edeka, Nahkauf, Rewe, Aldi und Tegut erworben werden. Die Tüten enthalten Lebensmittel, Konserven und Hygieneartikel. Man kann sie persönlich weitergeben oder Produkte kaufen, die direkt von den Geschäften gespendet werden, erklärt Sozialarbeiterin Annette Ruske-Wolf, Koordinatorin der Initiative.

Die Jugendhilfeeinrichtung Second Home wendet sich bewusst an ältere und gebrechliche Menschen, denen die Jugendlichen Einkaufshilfen bieten.

Kontakt: „Gemeinsam gegen die Not“ / Second Home, Dienstags und donnerstags zwischen 13 Uhr und 15 Uhr am Seniorentreffpunkt in Bad Sooden-Allendorf (Eingang vom Landivisiau-Park aus), telefonisch erreichbar unter Tel. 0 56 52/91 72 65 und 0 56 52/9 27 89 00. Weitere Infos auf der Internetseite des Familienzentrums und der "Secondhome"-Wohngruppe sowie auf den jeweiligen Facebook- und Instagramseiten.

 Werra-Meißner-Kreis

57 Mitglieder von politischen Jugendorganisationen bieten Einkäufe und Apothekengänge an, die in 48 Stunden erledigt werden.

Momentan sind es drei Einsätze pro Woche, in der Anfangszeit waren es vier bis sechs, sagt Leonie Bierent. Die Aktionen sollen vorläufig weiterlaufen, mindestens bis zum Sommer.

Kontakt: Politische Jugendorganisationen, Ansprechpartnerin für den Zusammenschluss von Junger Union, Jungsozialisten, Junger Liberaler, der Grünen Jugend und solid!-Linksjugend ist Leonie Bierent, sie ist erreichbar per Mail an leonie@ju-werra-meissner.de

Quelle: HNA

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