Neue Sammelstelle in Bad Sooden-Allendorf

Hilfe für Flüchtlinge: Neue Sammelstelle in Bad Sooden-Allendorf

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Viel zu tun in der neuen Sammelstelle in Bad Sooden-Allendorf: Sozialkreis-Vorsitzende Helga Finger (von links), Vorsitzender Wolfgang Frühauf von der DRK-Ortsvereinigung und die ehrenamtliche Helferinnen Christa Schindler-Höhner, Jutta Kröger, Petra Schrader sortierten schon am ersten Sammeltermin viele Kleiderspenden für Flüchtlinge. 

Bad Sooden-Allendorf. Auch die Bürger von Bad Sooden-Allendorf unterstützten die Flüchtlinge im Werra-Meißner-Kreis bereitwillig.

Allein in der ersten der beiden Stunden, die die neu eingerichtete Sammelstelle in der Badestadt am späten Mittwochnachmittag erstmals offiziell geöffnet hatte, kamen schon zehn Spender mit tütenweise Kleidung in die leerstehenden Geschäftsräume.

Die Kleiderstube ist das erste Gemeinschaftsprojekt von DRK-Ortsvereinigung und Sozialkreis. Das Rote Kreuz hatte dem Sozialkreis erst jüngst bei dessen Feier des 20-jährigen Bestehens die tatkräftige Zusammenarbeit angeboten.

Das DRK stellt in diesem Fall den organisatorischen Rahmen, da dessen ehrenamtliche Helfer allesamt durch das Flüchtlings-Erstaufnahmelager in Hessisch Lichtenau gebunden sind. Das arbeitsintensive Annehmen und Sortieren der Kleider- und Sachspenden wird von den engagierten Mitstreiterinnen des Sozialkreises übernommen.

Die Räume im Haus Marktplatz 3 gegenüber dem Rathaus übrigens werden von der Familie Ilkenhans, die darin früher ihr Modehaus hatte, kostenfrei zur Verfügung gestellt. Darin stapeln sich nun schon die ersten Säcke mit Kleidung für Babys, für Frauen und für Männer sowie auch Bettwäsche. Vornehmlich sind die Textilien für Hessisch Lichtenau bestimmt. Aber bei bekanntem Bedarf von Flüchtlingen, die in Bad Sooden-Allendorf untergekommen sind, kann der Sozialkreis nun auch ganz gezielt helfen.

Im Haus Marktplatz 3 im Stadtteil Allendorf können immer am Mittwoch zwischen 17 und 19 Uhr Kleider- und Sachspenden für Flüchtlinge abgegeben werden.

Benötigt werden insbesondere Schuhe in kleinen Größen, Winterbekleidung in S und M sowie Baby- und Kindersachen. Großer Bedarf besteht nach Angaben von DRK-Ortsvereinschef Wolfgang Frühauf immer noch bei Leibwäsche. Dabei könne nur Neuware weitergegeben werden.

Das heißt, dass ein Spendenwilliger beispielsweise fünf Kinder-Schlüpfer kauft und abgibt. Besonders erwünscht sindauch hierbei vor allem kleine Größen und modische Ware. 

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