800 Besucher kamen zum Tag der Region ans Ermschwerder Schloss

Tag der Region: Gutes Essen und Musik

Igel und Maus aus Wolle selber machen: Das durften am Stand des Schulbauernhofs Hutzelberg auch Leon (7, von links) und seine Mutter Jutta Hahn sowie Benedikt Schenke (11).

Ermschwerd. Hausmacher Wurstwaren, Kuchen von den Landfrauen und Apfelsaft vom Biohof – beim Tag der Region am Sonntag im Ermschwerd gab es so allerlei Köstlichkeiten. Wie auch in den vergangenen Jahren hatten die Organisatoren viel Glück mit dem Wetter.

Bei strahlendem Sonnenschein genossen die 800 Besucher rund um das Schloss im Witzenhäuser Stadtteil Ermschwerd einen Einblick in die Landwirtschaft.

So konnten sie nicht nur die Produkte der Region kosten, sondern auch etwas über die Erzeuger erfahren, die sich und ihre Betriebe vorstellten. Über einige landwirtschaftliche Betriebe konnten die Besucher ebenso informieren wie über Teeproduktion, einen Schulbauernhof und Hausschlachtereien.

„Gutes Essen und ein tolles Programm wird uns hier geboten,“ freute sich Jacopo Bianchini, während er ein Schmalzbrot der Landfrauen aß und sich einen Apfelsaft vom Biohof genehmigte. „Es ist wirklich sehr interessant, etwas über die heimische Landwirtschaft zu erfahren,“ sagte Brigitte Heller und fügte an, dass ihr die Produkte aus der Region sehr viel besser schmeckten als welche aus dem Supermarkt.

Gutes Essen und kühle Getränke: Das genossen in Ermschwerd auch Günter Heppe (von links), Brunhilde Heppe, Renate Grimm, Ernst-Dieter Blumenstein und seine Frau Luise Ubbelohde.

Zu diesem Urteil zu kommen, war auch das Ziel der Veranstalter.„Wir wollen den Leuten das regionale Essen und Trinken nahe bringen,“ erklärte Christa Kawlowski, die Vorsitzende des Landfrauenvereins Ermschwerd. Beim Tag der Region wurden die Landfrauen durch den Verein für regionale Entwicklung sowie die Abteilung Ländlicher Raum der Kreisverwaltung unterstützt.

Auch am späten Nachmittag saßen noch Hunderte vor dem Schloss und hörten begeistert dem Musical von Karin George und Jörn Ortmann zu. Und als es dann irgendwann Aufbruchszeit war, nahm jeder noch etwas mit nach Hause: einen Kuchen, einen Karton Apfelsaft, eine richtige Bauernwurst – aber vor allen Dingen das Wissen, dass regionale Produkte gesünder für Mensch und Umwelt sind.

Von Dorothea Volland

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