Niedriger Wasserdruck erschwert Löscharbeiten

Zwei Verletzte: Brand im Holzschuppen greift auf Wohnhaus über

Weißenbach. Großen Schaden hat ein Feuer am frühen Freitagabend im Großalmeröder Stadtteil Weißenbach angerichtet.

Brand im Holzschuppen greift auf Wohnhaus in Weißenbach über

Aus einem direkt an das Wohnhaus angesetzten Schuppen, in dem der Brand aus nicht bekannter Ursache entstand, zogen die Flammen unter das Dach. Sie konnten wegen der kompakten Isolierung von außen zunächst nicht gelöscht werden. Die Lebensgefährtin des Hauseigentümers wurde mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht, der Eigentümer selbst wurde leicht verletzt. Wegen des Löschwassers ist das Holzhaus vorerst nicht bewohnbar.

Kurz vor 17.30 Uhr schlugen Nachbarn – darunter Bürgermeister Andreas Nickel – Alarm: Der Schuppen in dem großen Einfamilienhaus am Ortsrand des Großalmeröder Stadtteils Weißenbach stand voll in Flammen.

Aktualisiert um 19.30 Uhr

Die Feuerwehren aus der Kernstadt und fast allen Stadtteilen waren mit rund 70 Kräften bald zur Stelle. Derweil war das Feuer unter das Dach gezogen und breitete sich unter dem First aus. Beharrlich wurde Wasser unter die Ziegeln gespritzt. Doch die Flammen waren unter die Dachhaut gezogen und die Isolierung war sehr kompakt, wie der Einsatzleiter, Kreisbrandmeister Oliver Bolte, erläuterte.

Atemschutzträger, die auf dem Dachboden mit einer Wärmebildkamera die Brandherde orteten, ein weiterer Trupp, der über eine lange Leiter auf das Dach geklettert war und dort die Ziegeln abtrug, sowie ein Angriff über die aus Hessisch Lichtenau angeforderte Drehleiter führten gegen 18.30 Uhr dazu, dass die Flammen erstickt werden konnten. Zumindest kam nun kein Qualm mehr aus dem Dach.

Der Hauseigentümer, der trotz einer Brandwunde an der Stirn die Löscharbeiten verfolgte, kam die Nacht über bei der Familie unter.

Zur Höhe des Schadens gab es am Abend noch keine Schätzung, doch soll im Inneren vieles durch Löschwasser zerstört sein. Zum Ermitteln der Ursache, weshalb im Schuppen Feuer ausbrach, wurde noch am Abend die Kriminalpolizei erwartet.

Rubriklistenbild: © Forbert

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