Solidarprojekt startete Ende März 2020

„Gemeinsam gegen Not“ in Bad Sooden-Allendorf ist jetzt ein Verein

Annette Ruske-Wolf (links) und Alexandra Kobusch packen Tüten mit gespendeten Lebensmitteln und anderen Artikeln.
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Lebensmittel und mehr: Im Seniorentreffpunkt packten Annette Ruske-Wolf (links) und Alexandra Kobusch Ende März 2020 Tüten mit gespendeten Lebensmitteln und anderen Artikeln.

In Bad Sooden-Allendorf gibt es einen neuen gemeinnützigen Verein, der sich auch den sozial Bedürftigen in der Stadt widmen möchte. Er ist aus dem Solidarprojekt „Gemeinsam gegen Not“ entstanden und trägt entsprechend auch diesen Namen.

Bad Sooden-Allendorf – „Gemeinsam gegen Not“ war im März 2020 auf Initiative des Sozialen Krisenmanagements der Stadt zum ersten Lockdown in der Corona-Pandemie entstanden, um Bedürftigen schnell und unbürokratisch zu unterstützen.

Bei der Gründungsversammlung, die Mitte Dezember stattfand, wurde ein achtköpfiger Vorstand gewählt. Vorsitzende des Vereins ist der jetzt erst erfolgten Mitteilung zufolge Heidi Meister, die von Marcus Philipp Moll vertreten wird. Um die Kasse kümmert sich Heinz Walter, die Schriftführung obliegt Anita Rothe.

Als Beisitzerinnen werden neben Martina Zunke-Scharf und Astrid Becker die städtische Sozialarbeiterin Annette Ruske-Wolf sowie Alexandra Kobusch, die Leiterin des städtischen Seniorentreffpunkts genannt. Ruske-Wolf und Kobusch, die im Sozialen Krisenmanagement der Stadt mitarbeiten, sowie Bürgermeister Frank Hix wollten der Pressemitteilung zufolge das Solidarprojekt „Gemeinsam gegen Not“ über die Pandemie hinaus fortführen, „ da die Not groß ist und immer stärker wird“.

An der Vereinsgründung beteiligten sich neben Vertretern des Netzwerkes „Gesunder Werra-Meißner-Kreis“ auch die Leiter der ortsansässigen Einkaufsmärkte Rewe, Edeka, Nahkauf, Tegut und dm. Die Märkte unterstützten das Projekt mit gepackten Warentüten, die von spendenbereiten Bürgern gekauft beziehungsweise bezahlt wurden. Sie begleiten das Projekt bis heute flankierend, so die Mitteilung.

Anfangs wurden die Lebensmittel zweimal wöchentlich von ehrenamtlichen Helfern in städtischen Räumen am Seniorentreffpunkt „an die Bedürftigen aller Art“ ausgegeben, seit August einmal pro Woche – stets donnerstags von 14 bis 15.30 Uhr.  

Kontakt: Tel. 0 56 52/95 85-325 (Annette Ruske-Wolf) und -324 (Alexandra Kobusch), per E-Mail: heidi-meister@web.de und marcusmoll82@gmx.de (sff)

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