In Nähe eines Bauernhofes: Giftköder sollten Tieren schaden

+

Hessisch Lichtenau. Am Dienstag wurde bei Hessisch Lichtenau ein Giftköder entdeckt, der Tieren schaden sollte. Der Köder war bislang unangetastet. Vor knapp zwei Wochen musste ein aus Hessisch Lichtenau stammender Hund eingeschläfert werden. Die Polizei geht von einer Vergiftung aus.

Der Giftköder wurde am Dienstag an der Dorfstraße in Hessisch Lichtenau auf dem Gelände eines Bauernhofs ausgelegt, berichtet die Polizei. Dieser war in einem Glas, das mit Blutwurst gefüllt war, deponiert. Dabei handelte es sich laut Polizei um "blaue Kügelchen". Das Glas wurde im rückwärtigen Bereich des Grundstücks deponiert. Dort befindet sich der Reitplatz. Auf dem Bauernhof befanden sich zum Tatzeitpunkt fünf Pferde und ein Hund.

In diesem Zusammenhang wurde ein weiterer Vorfall bekannt: Bereits am Freitag, 13. November, musste ein Hund nach Vergiftungssymptomen eingeschläfert werden. Eine Spaziergängerin war mit ihrem Hund in der Feldgemarkung zwischen dem ehemaligen Möbellager und Hopfelde unterwegs war. Dort hielt sie sich auf einer Pferdeweide auf, während der Hund frei herumlief. Anschließend begann der Hund zu leiden. Am Abend musste er nach Angaben der Polizei in eine Tierklinik gebracht werden, wo er eingeschläfert wurde. "Auch in diesem Fall wird von einer Vergiftung ausgegangen", sagt Polizeisprecher Jörg Künstler.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare