Viele Kollisionen in den frühen Morgenstunden

Gleich fünf Wildunfälle in den vergangenen Tagen im Werra-Meißner-Kreis

Totes Reh an Straßenrand
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Symbolbild: Ein Reh musste bei Walburg sein Leben lassen.

Autofahrer sollten dieser Tage wachsam sein – denn in der Dämmerung ist viel Wild unterwegs. Die Polizei meldet allein für die Nacht von Montag auf Dienstag vier Wildunfälle aus dem Kreisgebiet.

Werra-Meißner - Gegen 5 Uhr starb ein Reh nach einem Unfall mit dem Auto eines 51-Jährigen zwischen Hessisch Lichtenau und Walburg. Ein Hirsch lief gegen 5.10 Uhr noch davon, nachdem er plötzlich zwischen Großalmerode und Trubenhausen über die Straße sprang und von einem Kleinlaster eines 40-Jährigen aus Bad Soden-Salmünster erfasst wurde. Ebenfalls davon liefen ein Reh nach einer Kollision gegen 5.20 Uhr mit dem Auto eines 58-Jährigen zwischen Friemen und Mäckelsdorf sowie ein Fuchs nach einem Unfall mit dem Auto eines 23-jährigen Weißenbörners zwischen Rittmannshausen und Ifta gegen 6.15 Uhr.

Bereits am Sonntag war ein Reh zwischen Hessisch Lichtenau und Waldkappel gegen 21.15 Uhr von einem 63-jährigen Autofahrer aus Waldkappel angefahren worden.

Insgesamt entstand bei den Unfällen ein Schaden von mindestens 7000 Euro, in zwei Fällen konnte die Schadenshöhe nach Polizeiangaben noch nicht ermittelt werden. Die Autofahrer bleiben alle unverletzt. (fst)

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