Für Stadt und Klima: Beim Einheitsbuddeln Bäume gepflanzt

„Mein Mann gräbt“, Petra Siebert war mit Ehemann Jörg (links) und Sohn Tim aus Hirschhagen gekommen.

Bundesweit sollten am Tag der Deutschen Einheit 300.000 Bäume gepflanzt werden. In Großalmerode hat die Stadt 300 junge Bäumchen finanziert.

Großalmerode – „Ich will etwas für Großalmerode und das Klima tun.“ Für Joachim Damen-Lux war klar, warum er trotz des regnerischen Wetters am Donnerstag mit einem Spaten zur Schwarzenberghütte oberhalb des Schwimmbads gekommen war.

Die Tonstädter waren aufgefordert, sich am „Einheitsbuddeln“ am Tag der Deutschen Einheit zu beteiligen.

Die 150 Kirsch- und 150 Lindensetzlinge wurden am Rand des Weges, der von der Schwarzenberghütte nach Westen geht, gepflanzt. Dieser Teil des Stadtwaldes hatte in letzter Zeit unter dem Sturmtief Friederike und der extremen Trockenheit sowie der daraus folgenden Käferplage sehr gelitten. „Der Stadtwald hat 1960 Hektar. Statt der üblichen 1000 Festmeter mussten in diesem Jahr 3500 dem Wald entnommen werden“, erklärte Johannes Thomas von Hessen-Forst, der die Aktion in Vertretung von Förster Gert Snetlage waldfachmännisch betreute.

„Mein Mann gräbt, Tim und ich setzen die Pflanzen ein“, erzählte Petra Siebert, die mit Ehemann Jörg und dem Sohn extra aus Hirschhagen gekommen war, um die Aktion zu unterstützen.

Immer im Abstand einer Spatenlänge wurden die Bäumchen in den Boden gebracht. Schnell wurde deutlich, warum trotz Regenwetters um das Mitbringen von Gießkannen gebeten worden war: Spätestens ab einer Tiefe von fünf Zentimetern war der Boden knochentrocken. Wasser hatte Vitali Bauer vom Bauhof auf dem Transporter reichlich mitgebracht.  zgg

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