Hauptleitung platzte: Badestadt war halbe Stunde ohne Wasser

Bad Sooden-Allendorf. Ganz Bad Sooden und Allendorf hatte am Freitagvormittag für eine halbe bis dreiviertel Stunde kein Trinkwasser.

Der Grund: Im Bereich Im Kann am Rand von Allendorf barst die vom Hochbehälter auf dem Klausberg kommende Hauptverbindungsleitung komplett. Warum, wusste Stadtwerke-Chef Wolfgang Grunewald noch nicht zu erklären.

Nach aufwändigem Abschiebern des lecken Abschnitts konnte sich der Druck in der Wasserleitung wieder langsam aufbauen. Die Versorgung wird über eine zweite, nicht ganz so leistungsfähige Leitung durch die Bahnhofstraße und die alten Werrabrücken wieder gewährleistet.

Das größere Problem ist die Verunreinigung des Trinkwassers, die - wie Grunewald betont - „nicht gesundheitsschädlich“ sei. Die ockerfarbene Eintrübung sei durch die Ablagerungen in alten gusseisernen Leitungen entstanden, die durch die Richtungsumkehr des Wassers im Netz gelöst worden seien.

Fast überall dürfte das Trinkwasser zunächst trüb sein - teilweise bis Samstagvormittag, schätzte Grunewald. Falls die Trübung später immer noch auftritt, bittet er um Hinweise unter Tel. 05652/9585-51 (Anrufbeantworter). Dann sollen die betreffenden Hausanschlüsse gespült werden. (sff)

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