A44 war bei Hessisch Lichtenau gesperrt: Wasser überflutete mehrere Straßen

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Hessisch Lichtenau. Die Anschlussstelle der Autobahn 44 Hessisch Lichtenau West war am Dienstag bis zum Abend gesperrt.

Wegen der starken Regenfälle drohte im Bereich des „Canyon“ ein großer Berg Erdaushub vom Autobahnbau auf die Fahrbahn des A44-Zubringers an der Anschlussstelle West zu rutschen. Um dem über die Abflussrinne schießenden Wasser den Weg zu weisen, wurde von einer Baufirma mit Basaltschotter eine Barriere aufgeschüttet. Auch die Straßenmeisterei und die Feuerwehr beteiligten sich an den Sicherungsarbeiten.

Aktualisiert um 21.15 Uhr.

Ein ähnliches Schicksal ereilte die Landesstraße zwischen den Stadtteilen Fürstenhagen und Quentel, die an zwei Stellen überflutet wurde. Außerdem war die Landesstraße zwischen Friedrichsbrück und dem Abzweig Föhren gesperrt.

Um 18 Uhr gab die Polizei Entwarnung: Auf allen Strecken, die von Überflutungen betroffen waren und von einem drohenden Erdrutsch in Gefahr gesehen waren, konnte der Verkehr wieder weitgehend ungehindert fließen. Die Strecken zwischen den Stadtteilen Fürstenhagen und Quentel sowie zwischen Friedrichsbrück und dem Abzweig Föhren waren an den neuralgischen Stellen von der Feuerwehr mit Sandsäcken gesichert worden. Dort hatten die Gräben und die Wasserdurchlässe die Wassermassen durch den Dauerregen nicht mehr fassen können. Das berichteten Stadtbrandinspektor Erich Hildebrand und die Polizeistation Hessisch Lichtenau.

Auch aus dem Raum Großalmerode wurde ein Einsatz wegen Fahrbahnüberflutung bekannt. Demnach wurde die Feuerwehr im Bereich Faulbach aktiv. (zlr/sff/gsk)

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