Hessisch Lichtenau ist erste Kommune im Kreis

Erstmals gibt’s das schnellste Internet: Bis zu 1000 Mbit/s in Lichtenauer Gewerbegebiet

Schnelles Internet in Hessisch Lichtenau, v.l. Jutta Hegwein, Infrastrukturbetrieb Region Mitte, Bürgermeister Michael Heußner, Jörg Orth, Stadt Hessisch Lichtenau, stellv. Fachbereichsleiter Bauen, Wohnen, Umwelt
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Werra-Meißner – Als erste Kommune im Werra-Meißner-Kreis bekommt Hessisch Lichtenau bis Ende 2019 Glasfaserkabel bis ins Haus und damit schnellstmögliches Internet.

Profitieren werden das Gewerbegebiet Ost und die Kaserne sowie das Neubaugebiet „Rotes Land“ und in Fürstenhagen das Gebiet „Zur alten Gärtnerei“, die so von der Telekom versorgt werden und Bandbreiten bis zu 1000Mbit/s erhalten.

Profitieren werden davon rund 60 Gewerbestandorte in dem Gebiet, heißt es in einer Mitteilung der Telekom. Bürgermeister Michael Heußner erklärt, er habe vor rund eineinhalb Jahren erfahren, dass das Gewerbegebiet Ost über kein ausreichendes Internet verfügt. „Ich freue mich, dass die Telekom sich von uns hat überzeugen lassen und die in Planung befindlichen Gewerbegebiete mit Glasfaser bis ins Haus versorgt.“ Damit sei das Areal gänzlich mit schnellem Netz abgedeckt. „Das ist zur Zeit einzigartig, Hessisch Lichtenau macht den Anfang“, sagt Dr. Lars Kleeberg, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Werra-Meißner (WFG) zum schnellen Netz für die Lossestadt. „Ich hoffe, es folgen weitere nach.“

Nachfragen aus dem Gewerbe würden dazu führen, „dass die Telekom sich bewegt und anfängt, auszubauen“, so Kleeberg. Die Stadtverwaltung habe die Parzellen als Gewerbefläche an die Telekom gemeldet, für die sich der Ausbau dann wiederum lohne – immerhin seien Gewerbeverträge für die Telekom lukrativer als Privatverträge. Auch der Stadt und den bereits ansässigen Betrieben bringe das Engagement der Telekom finanzielle Vorteile, so Heußner. Da die Flächen der Stadt gehören, hätte diese für die Erschließung einen fünf- bis sechsstelligen Betrag in die Hand nehmen müssen.

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